1st of May. The workers have nothing to lose except their chains ... (Apsit A.) Soviet Posters (1917-1941)
Soviet Posters – 1st of May. The workers have nothing to lose except their chains ... (Apsit A.)
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Maler: Soviet Posters
Die sowjetische soziale Plakatkunst war ein sehr vielfältiges und vielschichtiges Phänomen. Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Sowjetunion haben sie in den verschiedenen Jahren ihres Bestehens geprägt. In den ersten Jahren des jungen Landes spielte der Klassenkampf auf den meisten Plakaten eine große Rolle. Dieses Thema war in den Revolutionsjahren von Bedeutung, als der Kampf zwischen den verfeindeten Klassen zur Entstehung eines neuen Staates auf der Weltkarte führte, der auf den Ruinen des ehemaligen russischen Reiches entstand. Die Plakate dieser Zeit griffen den Klassengedanken auf und brachten ihn voll zur Geltung.
Beschreibung des sowjetischen Plakats Frieden, Arbeit, Mai
Die sowjetische soziale Plakatkunst war ein sehr vielfältiges und vielschichtiges Phänomen. Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Sowjetunion haben sie in den verschiedenen Jahren ihres Bestehens geprägt.
In den ersten Jahren des jungen Landes spielte der Klassenkampf auf den meisten Plakaten eine große Rolle. Dieses Thema war in den Revolutionsjahren von Bedeutung, als der Kampf zwischen den verfeindeten Klassen zur Entstehung eines neuen Staates auf der Weltkarte führte, der auf den Ruinen des ehemaligen russischen Reiches entstand.
Die Plakate dieser Zeit griffen den Klassengedanken auf und brachten ihn voll zur Geltung. Einer der Begründer der sowjetischen Plakatkunst jener Zeit war Alexander Apsit, ein gebürtiger Lette, ein seit der Zeit vor der Revolution bekannter Grafiker. Er verbrachte seine prägenden Jahre als Kunstschaffender in St. Petersburg. Dort, in der Nähe revolutionärer Kreise, wurde er von den Ideen des Klassenkampfes durchdrungen. Nach der Revolution wandte er sich der Plakatkunst zu. Seiner Meinung nach trug diese besondere Form der bildenden Kunst dazu bei, dem breiten Publikum die Ideen des Autors mit äußerster Präzision, Klarheit und Zugänglichkeit zu vermitteln.
Eines der bekanntesten Werke von Apsit ist das Plakat zum 1. Mai, das er 1919 malte. Ihr Erscheinen fiel zeitlich mit dem Internationalen Tag der Arbeiter und Werktätigen zusammen. Wenn man Apsits Ansichten über den Klassenkampf berücksichtigt, ist es nicht schwer zu verstehen, warum er sich entschloss, dieses Werk an diesem Tag zu schaffen.
Die Komposition des Plakats besteht aus Arbeitern mit der Weltkugel im Hintergrund. An der Spitze der Arbeiterbewegung steht ein Mann in einem roten Hemd, das eindeutig die Arbeiterklasse der Sowjetunion symbolisiert. Er erzählt anderen aktiv etwas, während er aktiv auf den Globus zeigt, der bereits den Beginn des revolutionären Aufstiegs der Arbeiter zeigt, der in den Sowjetländern begann.
Dieses Plakat veranschaulicht perfekt die Ideen und Ansichten der damaligen Zeit. Ihrer Meinung nach stand die proletarische Weltrevolution vor der Tür, und der sowjetische Arbeiter würde dabei die führende Rolle spielen.
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Über ihm weht eine rote Fahne mit einem weißen Schriftzug, der – wenn auch schwer zu entziffern – offensichtlich eine revolutionäre Parole verkündet. Das Pferd selbst ist ebenfalls rot gefärbt, was die Verbindung zur roten Farbe der Revolution unterstreicht.
Am unteren Bildrand befindet sich eine große Menschenmenge, die sich zu einem Aufstand zu rüsten scheint. Die Figuren sind uniform dargestellt, was ihre kollektive Identität als Arbeiterklasse hervorhebt. Sie reichen nach oben, scheinbar in Richtung des revolutionären Anführers und der roten Fahne.
Der Hintergrund ist von einem dunklen, sternenübersäten Himmel geprägt, der einen Hauch von Utopie und Hoffnung vermittelt. Ein Sichelmond, ein weiteres Symbol der Revolution, ist ebenfalls abgebildet.
Ein auffälliges Detail ist das Kettengefüge, das um die Taille des revolutionären Anführers angelegt ist. Dies dient als visuelle Metapher für die Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung, ein zentrales Thema der revolutionären Bewegung.
Die Farbgebung ist dominierend rot, was die revolutionäre Leidenschaft und den Kampfgeist symbolisiert. Der Kontrast zwischen dem leuchtenden Globus und dem dunklen Hintergrund verstärkt die dramatische Wirkung des Bildes.
Die Darstellung ist insgesamt sehr vereinfacht und stilisiert, was typisch für Propagandapläte dieser Zeit ist. Ziel ist es, eine klare und eindringliche Botschaft zu vermitteln und die Arbeiterklasse zur Revolution zu mobilisieren. Die Bildsprache ist bewusst plakativ und appelliert an Emotionen und Symbole, um die ideologische Botschaft zu verstärken. Die Schriftzüge am unteren Rand, sowie die Bezeichnung des Datums 1. Mai und die Nennung von Marx und Engels, unterstreichen den Bezug zur sozialistischen Bewegung und ihrer theoretischen Grundlage.