Summer Giuseppe Arcimboldo (1526-1593)
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Giuseppe Arcimboldo – Summer
Ort: Museum of Art History, Vienna (Kunsthistorisches Museum).
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Hier sehen wir eine dichte Ansammlung von Weizenähren, die den Hals und die Schultern umrahmen und eine Art Korbschale bilden. Aus dieser Struktur ragen Früchte und Gemüse hervor: Pflaumen, Beeren, Kirschen, Knoblauch, Zwiebeln und Melonen. Diese Elemente sind nicht zufällig verteilt, sondern scheinen eine groteske, wenn auch fruchtbare Fratze zu formen. Das Gesicht, das aus diesen Naturprodukten geformt ist, wirkt gleichzeitig anziehend und abstoßend.
Die dunkle, neutrale Hintergrundkulisse verstärkt die Wirkung der leuchtenden Farben und Formen im Vordergrund. Die Beleuchtung konzentriert sich auf die Mitte des Bildes, wodurch die detailreiche Darstellung der einzelnen Früchte und Pflanzen besonders hervorgehoben wird.
Die Bildsprache deutet auf eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Symbolik der Fruchtbarkeit und des Wachstums hin. Die Verwendung von landwirtschaftlichen Produkten verweist auf die Bedeutung der Natur für die menschliche Existenz und den Kreislauf des Lebens. Gleichzeitig evoziert die groteske Darstellung ein Gefühl des Überflusses und der Unmittelbarkeit, das bis in den obszönen Bereich reichen kann.
Der Kontrast zwischen der Schönheit der Früchte und der unkonventionellen Art ihrer Anordnung erzeugt eine Spannung, die den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung des Werkes nachzudenken. Es könnte sich um eine Allegorie auf die Fülle der Natur und die Ambivalenz menschlicher Begierden handeln. Die Komposition und die Farbwahl lassen eine Verbindung zu Themen der Sinneslust, des Überflusses und der Vergänglichkeit erkennen. Der einzelne Distelstengel, der am unteren Rand abgebildet ist, könnte eine mahnende Note einbringen, die auf die Unbeständigkeit und die möglichen negativen Folgen eines ungezügelten Wachstums hinweist.