#17223 Montserrat Gudiol
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Montserrat Gudiol – #17223
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Die Frau nimmt fast die gesamte Bildbreite ein. Sie trägt eine schlichte, lila Robe, deren Form durch weiche Übergänge angedeutet wird. Ein roter Hut bedeckt ihren Kopf, wobei das Gesicht von einem tiefen Schatten verdeckt ist. Ihre Hände sind ineinander verschränkt und ruhen auf ihrem Schoß, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder Erschöpfung vermittelt. Die Füße, geschuh mit gelben Schuhen, stehen leicht nach vorne gerichtet.
Der Junge sitzt eng an die Frau gelehnt, sein Körper wirkt klein und schutzbedürftig neben ihrer Größe. Er trägt eine blaue Hose und ein blaues Hemd sowie einen dunklen Hut. Seine Füße sind barfuß. Sein Blick ist gesenkt, was eine gewisse Melancholie oder Resignation suggeriert.
Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus erdigen Tönen wie Lila, Beige, Blau und Rot. Die Farbwahl verstärkt die Atmosphäre der Ruhe und des Innehaltens. Die Figuren wirken monumental und dennoch fragil.
Es entsteht ein Eindruck von stiller Verbundenheit zwischen Mutter und Kind, doch gleichzeitig schwingt eine unterschwellige Trauer oder Sorge mit. Der neutrale Hintergrund lässt keinen Raum für Ablenkung und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Beziehung der beiden Figuren. Die Abwesenheit von Details im Gesicht der Frau verstärkt den Eindruck einer allgemeinen, zeitlosen Erfahrung – möglicherweise des Verlusts, der Armut oder der Unsicherheit. Die Malerei scheint weniger eine konkrete Darstellung als vielmehr eine Allegorie menschlichen Leidens und der Suche nach Halt in schwierigen Zeiten zu sein.