#17187 Montserrat Gudiol
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Montserrat Gudiol – #17187
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Die dargestellte Person trägt eine wallende Robe mit einer Kapuze, die das Gesicht teilweise verdeckt. Diese Kleidung deutet auf eine religiöse oder zumindest spirituelle Konnotation hin, ohne jedoch spezifische Details zu liefern, die eine eindeutige Identifizierung ermöglichen würden. Die Haltung der Figur ist von einer gewissen Anspannung geprägt; ein Arm ist ausgestreckt, als ob sie nach etwas greifen möchte, während der Kopf leicht geneigt ist und einen Ausdruck stillen Schmerzes oder Kontemplation vermittelt.
Die Darstellung ist stark stilisiert und verfremdet. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, die Körperproportionen wirken verzerrt, was eine Abstraktion von der realistischen Wiedergabe des menschlichen Körpers bedeutet. Dies verstärkt den Eindruck einer inneren Welt, die hier zum Ausdruck kommt.
Es scheint, als ob die Künstlerin/der Künstler nicht primär an der Darstellung einer konkreten Szene interessiert ist, sondern vielmehr an der Vermittlung eines Gefühlszustands – ein Gefühl von Sehnsucht, Entfremdung oder spirituellem Ringen. Die diffuse Umgebung und die unklare Identität der Figur lassen Raum für vielfältige Interpretationen. Es könnte sich um eine Allegorie des Glaubens, der Suche nach Wahrheit oder der menschlichen Vergänglichkeit handeln.
Die subtile Beleuchtung trägt zur Atmosphäre bei; ein schwaches Licht scheint von oben zu fallen und betont die Konturen der Robe und das ausgestreckte Arm. Dies lenkt den Blick auf die Geste der Figur und verstärkt den Eindruck einer verzweifelten oder hoffnungsvollen Suche. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Meditation über existenzielle Fragen, in der die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen.