Christ Sinking under the Weight of the Cross Veronese (Paolo Cagliari) (1528-1588)
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Veronese – Christ Sinking under the Weight of the Cross
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Zwei weitere Figuren unterstützen die Last. Eine, mit einem kräftigen, roten Oberteil bekleidet, stemmt sich von vorn gegen das Kreuz und scheint die Hauptlast zu tragen. Die zweite Figur, im Hintergrund, greift nach dem Holz und versucht ebenfalls zu helfen. Ihre Anstrengung wirkt jedoch weniger kraftvoll.
Am linken Bildrand sitzen zwei Frauen, deren Gesichtsausdrücke tiefe Besorgnis und Trauer ausdrücken. Eine von ihnen hält sich die Hände vor das Gesicht, die andere blickt verzweifelt auf die Szene.
Im Hintergrund, weit entfernt, zeichnet sich eine städtische Landschaft ab, deren Gebäude und Türme in einem diffusen Licht verschwimmen. Diese Kulisse wirkt entfernt und unbeteiligt, was die Isolation und das Elend der zentralen Figur noch verstärkt.
Die Komposition ist dynamisch und asymmetrisch. Die schräge Perspektive und die diagonal verlaufende Linie des Kreuzes lenken den Blick sofort auf die zentrale Figur und ihre Not. Die grobe Pinselführung und die ungleichmäßige Farbgebung erzeugen eine Atmosphäre von Unruhe und Leiden.
Neben der direkten Darstellung des Leidensweges scheint die Darstellung auch eine Auseinandersetzung mit der Frage der Verantwortung und des Mitgefühls zu beinhalten. Die Hilfsbereitschaft der beiden Männer wird durch ihre unterschiedliche Kraft und den Erfolg ihrer Anstrengungen relativiert. Die Frauen im Hintergrund stehen für die stille Anteilnahme und das Gebet. Die Distanz der Stadtkulisse könnte als Symbol für die Gleichgültigkeit der Welt gegenüber dem Leid des Einzelnen gedeutet werden. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein tiefes Gefühl von menschlicher Schwäche, aber auch von Hoffnung und Mitgefühl.