Sacha von Metzler, Countess Schlippenbach Franz Xavier Winterhalter (1805-1873)
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Franz Xavier Winterhalter – Sacha von Metzler, Countess Schlippenbach
Ort: Private Collection
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Die Frau blickt direkt den Betrachter an, ihr Blick ist weder herausfordernd noch unterwürfig, sondern eher nachdenklich, fast melancholisch. Ein Hauch von Melancholie liegt in der Anordnung der Gesichtszüge, dem leichten Neigen des Kopfes und der subtilen Schattierung um die Augen. Sie wirkt in sich gekehrt, in einer eigenen Welt.
Ihr Kleid, in zarten, transparenten Stoffen gehalten, fällt weich um ihren Körper. Die leichte Offenheit des Dekolletés deutet auf eine gewisse Vertrautheit und Selbstverständlichkeit hin, ohne dabei vulgär zu wirken. Die Stoffe scheinen fast zu atmen, sie verleihen der Darstellung eine organische, fast lebendige Qualität.
Der Hintergrund ist dunkel, verschwommen und lässt an einen Wald oder eine dichte Vegetation denken. Die Farbgebung ist gedämpft, vorwiegend in Braun- und Grüntönen gehalten, was die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Person lenkt und eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugt. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Eindruck der Isolation und innigen Beschäftigung der Frau mit sich selbst.
Es entsteht der Eindruck, dass hier nicht nur das äußere Erscheinungsbild festgehalten wird, sondern auch eine Ahnung des inneren Lebens, der Persönlichkeit der dargestellten Frau. Die Subtilität der Darstellung, die sorgfältige Wahl der Farben und die Komposition lassen vermuten, dass es sich um mehr als nur um eine bloße Abbildung handelt. Vielmehr deutet das Werk auf eine subtile Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit, Würde und der inneren Welt des Einzelnen hin. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass die Künstlerin versucht, eine Momentaufnahme des Wesens der Frau einzufangen.