#38021 Egon Schiele (1890-1918)
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Egon Schiele – #38021
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Der Sessel, auf dem er sitzt, ist ein auffälliges Türkisgrün, das in starkem Kontrast zu den dunklen Tönen des Raumes steht. Um ihn herum türmen sich Bücher, die in verschiedenen Größen und Farbtönen dargestellt werden. Diese Büchersäulen scheinen den Raum zu füllen und den Mann einzuschließen, was eine Atmosphäre der Isolation oder des Rückzugs erzeugt. Die Darstellung der Bücher ist stilisiert und abstrahiert, mit breiten Pinselstrichen und vereinfachten Formen.
Unter dem Sessel befindet sich ein Teppich mit einem abstrakten Muster aus gelb-braunen und roten Tönen. Auch hier wirken die Formen vereinfacht und fast geometrisch.
Die Farbgebung ist generell gedämpft und besteht aus dunklen, erdigen Tönen, wobei das Türkisgrün des Sessels einen visuellen Akzent setzt. Die Konturen der Figuren und Objekte sind stark betont, was dem Bild eine gewisse Rigidität und eine fast graphische Qualität verleiht.
Ein möglicher Subtext des Werkes könnte die Beschäftigung mit Wissen und Bildung sein. Der Mann, umgeben von Büchern, wird zu einer Verkörperung des Intellektuellen, der in die Welt der Literatur und des Denkens eintaucht. Die Bücher könnten aber auch als Metapher für die Last des Wissens oder die Einsamkeit des Gelehrten verstanden werden. Die enge Umklammerung durch die Bücher deutet vielleicht auf eine fast zwanghafte Suche nach Erkenntnis hin, oder aber auf die Geborgenheit, die der Mensch in der Literatur und dem Wissen findet. Die vereinfachte Darstellung der Formen und die gedämpfte Farbgebung tragen zur allgemeinen Stimmung der Kontemplation und der inneren Einkehr bei.