#37926 Egon Schiele (1890-1918)
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Egon Schiele – #37926
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Der Vordergrund wird von einer diffusen, grünlich-braunen Fläche eingenommen, die als Boden interpretiert werden kann und die Figuren trägt. Diese Fläche wirkt unbestimmt und fließend, was zur allgemeinen Atmosphäre der Auflösung beiträgt. Die Figuren selbst sind stilisiert dargestellt; ihre Gesichter wirken maskenhaft und wenig ausdrucksstark, mit betont großen Augen und kleinen, kaum erkennbaren Münder. Die Körper sind vereinfacht, fast abstrakt, wobei die Betonung auf den fließenden Formen und der Farbgebung liegt.
Ein deutlicher Kontrast entsteht zwischen den warmen Farben der Hauttöne und dem kühlen Blau des mittleren Gewandes. Die Komposition wirkt trotz ihrer Einfachheit dynamisch; die Figuren scheinen sich in einer Bewegung zu befinden, eine Art Aufbruch oder Tanz. Die überstehenden Arme und die leicht nach vorne gebeugten Körper verstärken diesen Eindruck.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung von Weiblichkeit in all ihren Facetten interpretiert werden – von Sinnlichkeit bis hin zur Verletzlichkeit. Die Nähe der Figuren zueinander lässt auf eine Gemeinschaft, ein Band oder vielleicht auch eine Abhängigkeit schließen. Die reduzierte Darstellung der Gesichter und Körper kann als Ausdruck einer Entfremdung oder einer Verunsicherung gewertet werden. Es entsteht ein Gefühl von Melancholie und innerer Zerrissenheit, das durch die gedämpfte Farbgebung und die fließenden Formen noch verstärkt wird. Die Malerei scheint weniger eine realistische Darstellung zu sein, sondern vielmehr eine subjektive Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper und seinen emotionalen Ausdrucksformen.