Portrait of the dancer Lola Montez (1821-1861) Wilhelm Von Kaulbach (1805-1874)
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Wilhelm Von Kaulbach – Portrait of the dancer Lola Montez (1821-1861)
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Die Frau hält ein weißes Tuch in ihrer Hand, welches sie leicht vor sich hält. Dieser Gestus könnte als Zeichen von Scham oder Zurückhaltung interpretiert werden, steht aber im Kontrast zu ihrem direkten Blickkontakt mit dem Betrachter. Ihre Haltung ist aufrecht und selbstbewusst, was einen Eindruck von Würde vermittelt. Die Frisur, verziert mit einer einzelnen Blüte, unterstreicht die sorgfältige Inszenierung des Porträts.
Der Hintergrund besteht aus schweren, grünen Vorhängen, die eine Atmosphäre der Intimität und des Luxus schaffen. Links neben ihr befindet sich ein reich verzierter Tisch, auf dem eine goldene Urne, eine Kerze in einem Laternengefäß und weitere Gegenstände platziert sind. Die orientalisch anmutende Teppichdecke unterstreicht den Eindruck von Reichtum und Exotik. Ein detailreicher Sessel bildet den rechten Bildrand ab.
Die Farbgebung ist dominiert von dunklen Tönen – Schwarz, Grün und Gold –, die eine gewisse Schwere und Dramatik erzeugen. Das Licht fällt weich auf das Gesicht der Frau und betont ihre Züge. Die Kontraste zwischen dem dunklen Kleid und dem hellen Tuch lenken den Blick des Betrachters auf diese Details.
Die Darstellung deutet auf eine Person hin, deren gesellschaftliche Stellung oder zumindest ihr Selbstverständnis von Bedeutung ist. Es liegt ein Hauch von Melancholie in ihrem Blick, der die Frage aufwirft, welche Geschichte hinter dieser sorgfältig inszenierten Fassade verborgen sein könnte. Die Kombination aus Eleganz und einer gewissen Distanziertheit lässt Raum für Interpretationen über ihre Persönlichkeit und ihren Lebensweg. Es entsteht ein Eindruck von jemandem, der sich ihrer Wirkung bewusst ist und diese gezielt nutzt.