The Procession of Louis XIV (1638-1715) across the Pont Neuf Adam Frans Van der Meulen (1632-1690)
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Adam Frans Van der Meulen – The Procession of Louis XIV (1638-1715) across the Pont Neuf
Ort: Grenoble Museum (Musée de Grenoble), Grenoble.
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Im Vordergrund dominiert die Darstellung der Menge, wobei einzelne Gesichter und Gesten kaum auszumachen sind; es entsteht ein Eindruck von überwältigender Masse und kollektiver Euphorie oder Unterwürfigkeit. Die Komposition ist stark auf Symmetrie bedacht, was dem Anlass eine formelle Würde verleiht.
Hinter der Brücke erhebt sich eine städtische Skyline mit imposanten Gebäuden, die in einer leicht perspektivischen Verkürzung dargestellt sind. Ein Reiterstandbild ragt prominent aus der Ferne hervor und zieht den Blick auf sich – es könnte sich um eine allegorische oder historische Figur handeln, deren Bedeutung für das Verständnis des Ereignisses entscheidend sein mag. Der Himmel ist mit Wolken bedeckt, die dem Bild eine gewisse Dramatik verleihen, ohne jedoch von der Gesamtwirkung ablenken zu können.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, was den Eindruck eines historischen Anlasses verstärkt. Die Beleuchtung wirkt diffus und gleichmäßig, wodurch die einzelnen Figuren nicht übermäßig hervorgehoben werden; stattdessen wird die Gesamtheit des Ereignisses betont.
Subtextuell scheint es sich um eine Inszenierung von Macht und Autorität zu handeln. Der Umzug selbst dient als Demonstration der königlichen Herrschaft und der Loyalität des Volkes. Die Größe der Menschenmenge, die Pracht der Kleidung und die monumentale Architektur unterstreichen den pompösen Charakter des Anlasses. Das Reiterstandbild im Hintergrund könnte eine Verherrlichung einer historischen Figur darstellen oder als Symbol für die Kontinuität der Macht dienen. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Erhabenheit, Ordnung und kollektiver Identität, wobei die individuelle Perspektive zugunsten einer übergeordneten Darstellung des Staatsgeschehens zurücktritt.