The Swing Jean Honore Fragonard (1732-1806)
Jean Honore Fragonard – The Swing
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Maler: Jean Honore Fragonard
Ort: Wallace Collection, London.
Der heitere, geistreiche und stets liebenswürdige Jean Honoré Fragonard schuf im Stil des Rokoko, einer Gattung, die keinen Anspruch auf Tiefe erhebt, sondern eher dazu dient, Innenräume zu dekorieren und das Auge zu erfreuen. Dieses Gemälde mit dem Titel Die glücklichen Möglichkeiten einer Schaukel ist durchdrungen von der lyrischen Stimmung, der spielerischen Erotik, der Raffinesse der Details und der Leichtigkeit und Eleganz der Komposition, die für diesen Stil typisch ist. Die Handlung des Werks ist, wie alles, was der Künstler malte, frivol erotisch.
Beschreibung des Gemäldes Die Schaukel von Jean Honoré Fragonard
Der heitere, geistreiche und stets liebenswürdige Jean Honoré Fragonard schuf im Stil des Rokoko, einer Gattung, die keinen Anspruch auf Tiefe erhebt, sondern eher dazu dient, Innenräume zu dekorieren und das Auge zu erfreuen.
Dieses Gemälde mit dem Titel Die glücklichen Möglichkeiten einer Schaukel ist durchdrungen von der lyrischen Stimmung, der spielerischen Erotik, der Raffinesse der Details und der Leichtigkeit und Eleganz der Komposition, die für diesen Stil typisch ist.
Die Handlung des Werks ist, wie alles, was der Künstler malte, frivol erotisch. Eine junge Schönheit in einem prächtigen pastellfarbenen Kleid schaukelt auf einer Schaukel. Die Schaukel wird von einem älteren Mann geschwungen, der im Schatten der Bäume sitzt.
Bei jedem Schwung fliegt der flauschige Rock des Mädchens hoch und entblößt ihre Beine in weißen Strümpfen. Unten, inmitten der azurblauen Blumen, sitzt der Liebhaber des Mädchens, der nicht zufällig diese äußerst günstige Position eingenommen hat. Im Eifer des Gefechts springt der linke Fuß des Mädchens hoch und der Pantoffel fliegt weg.
Das dichte und lebendige Grün des Gartens hebt die korallenroten Untertöne des Kleides des Mädchens wunderbar hervor. Die hellen Sonnenstrahlen erhellen die Komposition und verleihen der ganzen Szene eine Leichtigkeit und eine alles durchdringende Größe. Der junge Mann sitzt umgeben von schön gemalten, leuchtenden Gartenblumen. Der steinerne Amor, der von der Sonne angestrahlt wird, ist mit dem Finger an den Lippen dargestellt, als ob er ihn bitten würde, den jungen Mann, der sich im Dickicht versteckt, nicht zu verraten. Ergänzt wird die Szene durch zwei mollige Amoretten in den Armen eines Delphins.
Die Idee für die Handlung des Gemäldes stammt von seinem Auftraggeber, dem Baron Saint-Julien, der wollte, dass Fragonard ihn in der günstigsten Position darstellte, um die Beine des Mädchens auf einer Schaukel zu betrachten. Die Idee, dass der Pantoffel von ihrem Fuß geworfen wird, stammt vom Künstler selbst - dieses Detail verleiht dem Gemälde eine gewisse Dynamik. Das Gemälde war der Öffentlichkeit lange Zeit nicht bekannt, da der Baron es nur ungern öffentlich zeigte.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Mein Lieblingsbild.
Das Gemälde ist in seiner räumlichen Gestaltung wunderschön: Die wirbelnden Volumina des Blattwerks der Bäume, zusammen mit den sie durchdringenden und sich wie Schlangen windenden Ästen, sowie die drei Figuren – eine weibliche Figur in einem gleichfalls wirbelnden Kleid, zwei symmetrisch zu ihr angeordnete männliche und kindliche Skulpturenfiguren – nehmen genau so viel Platz ein und sind in ihrer Größe und Verteilung der Massen im Raum so angeordnet, wie es für die ausdrucksstarke Darstellung des Kompositionssubjekts erforderlich ist.
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Unterhalb der Schaukel, fast im Verborgenen, kauert ein älterer Herr mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck. Er scheint die Szene aufmerksam zu beobachten, während er sich leicht nach vorne beugt. Zu seiner Rechten befindet sich ein weiterer Mann, der mit einem Fernglas in Richtung der schwingenden Frau späht. Seine Pose und der Ausdruck seines Gesichts lassen auf eine gewisse Neugier und vielleicht auch Vergnügung schließen.
Links von der Schaukel steht eine Statue eines Engels, der eine rosa Farbe in Richtung der Frau hält. Ein Schmetterling fliegt in der Luft, ebenfalls auf die Frau zusteuend. Diese Elemente erzeugen einen Eindruck von Leichtigkeit, Anmut und spielerischer Sinnlichkeit.
Das dichte Blätterdach der Bäume rahmen die Szene ein und schaffen eine intime Atmosphäre. Das Licht fällt in sanften Strahlen durch das Laub und beleuchtet die zentrale Figur. Die Farbpalette ist überwiegend grün und rosa, was zur insgesamt verspielten und romantischen Stimmung beiträgt.
Die Darstellung deutet auf eine subtile Spannung hin. Die unschuldige Unbeschwertheit der Frau, die in der Schaukel schwingt, steht im Kontrast zu den beobachtenden Männern. Der Akt des Schwingens selbst kann als Metapher für die Unkontrollierbarkeit der Verführung und die Freude an der Freiheit interpretiert werden. Die Farben, der Schmetterling und der Engel suggerieren eine idyllische Welt, doch die Blicke der Männer verleihen der Szene eine unterschwellige Erotik und eine Andeutung von heimlicher Begierde. Die Komposition vermittelt den Eindruck eines Augenblicks, der gleichzeitig unschuldig und verruchter Natur ist.