rk14 Raph Kircher
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Raph Kircher – rk14
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Die Frauen scheinen in einem Wasserbecken zu stehen oder zu schwimmen, was durch die Darstellung von Wasseroberflächen und reflektierenden Lichteffekte suggeriert wird. Eine zentrale Schlange, stilisiert als Schwan, windet sich um die Figuren herum und bildet eine Art dekoratives Element, das gleichzeitig eine symbolische Funktion andeutet. Die Körperhaltung der Frauen ist elegant und distanziert; sie blicken dem Betrachter zu, ohne jedoch eine direkte Verbindung herzustellen.
Die Farbgebung ist charakteristisch für den Jugendstil: gedämpfte Grüntöne dominieren, akzentuiert durch das leuchtende Orange des Hintergrunds und die dunklen Konturen der Figuren. Die Linienführung ist fließend und ornamental, was dem Bild einen dekorativen Charakter verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als eine Auseinandersetzung mit exotischen Kulturen interpretiert werden, ein Thema, das im Fin de Siècle weit verbreitet war. Der Schwan, oft Symbol für Reinheit und Anmut, steht in Kontrast zur möglicherweise leicht erotisierten Darstellung der Frauenfiguren, was eine Spannung zwischen Tradition und Moderne erzeugt. Die fragmentierte Komposition und die flächige Gestaltung lassen zudem auf eine Distanzierung des Künstlers von realistischer Abbildung hindeuten; es wird eher ein Eindruck, eine Stimmung vermittelt als eine konkrete Szene dargestellt. Der Schriftzug am unteren Bildrand, vermutlich in einer asiatischen Schrift, verstärkt den Eindruck der Orientierung an fernen Kulturen und trägt zur mysteriösen Atmosphäre des Werkes bei.