Henricus Aldrich Sir Godfrey Kneller (1646-1723)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sir Godfrey Kneller – Henricus Aldrich
Ort: Gerald Coke Handel Collection
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt einen schwarzen Mantel mit breitem Kragen, der seine Schultern bedeckt. Darunter ist eine schwarze Robe erkennbar, die auf seine Zugehörigkeit zu einer religiösen Institution hindeutet. Sein Gesicht ist von einem üppigen, hellen Haarrahmen umgeben, das in seiner Gestaltung typisch für die Epoche erscheint. Die Haltung des Mannes ist aufrecht und würde, was einen Eindruck von Würde und Autorität vermittelt.
Die Lichtführung ist charakteristisch für Porträts dieser Art: Ein weiches, diffuses Licht fällt von links auf das Gesicht, wodurch bestimmte Züge betont werden – insbesondere die Nase und der Mundbereich. Die Schatten sind sanft und tragen zur Modellierung des Gesichts bei, ohne dabei eine dramatische Wirkung zu erzielen.
Der Blick des Mannes ist direkt in die Betrachterrichtung gerichtet. Er wirkt ernsthaft, fast nachdenklich, was einen Eindruck von Kontemplation und innerer Stärke erweckt. Die subtile Anspannung um seine Augen könnte auf Verantwortungsbewusstsein oder eine gewisse Melancholie hindeuten.
Die Schrift unterhalb des Bildes liefert zusätzliche Informationen über die Identität des Porträtierten und seinen Status. Der Name Henricus Aldrich S.T.P. sowie die Bezeichnung Ecclesiae Christi Can. Doctor deuten auf seine Position als Theologe und Kirchenmann hin. Die Jahreszahl 1636 könnte das Datum der Entstehung oder eine andere wichtige Begebenis markieren.
Die monochrome Darstellung verstärkt den Eindruck von Seriosität und Würde. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gesichtszüge und die charakteristische Haltung des Mannes, ohne durch farbliche Ablenkungen gestört zu werden. Insgesamt vermittelt das Bild ein Porträt eines angesehenen Mannes, der eine bedeutende Rolle in seiner Gesellschaft spielte – vermutlich als religiöser Führer oder Gelehrter. Die Darstellung ist geprägt von einer gewissen Distanz und Formalität, die den Respekt vor dem Porträtierten unterstreicht.