Madonna of Humility Sassetta (Stefano di Giovanni) (c.1400-1450)
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Sassetta – Madonna of Humility
Ort: National Gallery of Art, Washington.
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Die Frau, vermutlich Maria, trägt ein dunkles, fast schwarzes Gewand, das ihre Gestalt umhüllt und eine Aura der Würde und Bescheidenheit vermittelt. Ihr Gesicht ist ruhig und von einer sanften Melancholie geprägt. Sie blickt dem Kind zu, dessen Blick ebenfalls nachdenklich wirkt. Das Kind, offensichtlich Jesus, trägt ein zartes, rosafarbenes Tuch und scheint sich an die Mutter festzukrallen.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figuren stärker hervorhebt und ihnen eine gewisse Abgelegenheit verleiht. Über der Frau schwebt ein Heiligenschein, der ihre göttliche Natur unterstreicht. Darüber hinaus ist eine weitere Figur zu erkennen – vermutlich Gottvater – umgeben von Engeln, die in einem goldenen Licht erstrahlen. Ein weißer Vogel, möglicherweise ein Taube als Symbol des Heiligen Geistes, fliegt zwischen den Figuren hindurch.
Die Darstellung der Frau auf dem Boden, ohne jeglichen Thron oder prunkvollen Hintergrund, deutet auf eine Betonung ihrer Demut und Erdverbundenheit hin. Die schlichte Anordnung der Elemente suggeriert eine Intimität und Nähe zwischen Mutter und Kind, die über das rein Religiöse hinausgeht. Es entsteht ein Eindruck von stiller Kontemplation und tiefer Verbundenheit.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch. Das Gold dominiert den oberen Bereich des Bildes und verleiht der Szene eine himmlische Note. Die dunklen Farben des Gewandes stehen im Kontrast zu dem hellen Tuch des Kindes und lenken den Blick auf die zentrale Figur Jesu. Insgesamt wirkt das Werk von einer tiefen spirituellen Andacht geprägt, die durch die schlichte Formensprache und die ruhige Farbgebung verstärkt wird. Die Komposition vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und des Schutzes, während gleichzeitig eine gewisse Trauer oder Vorahnung mitschwingt.