St. Anthony Beaten by Devils, panel from the Altarpiece of the Eucharist Sassetta (Stefano di Giovanni) (c.1400-1450)
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Sassetta – St. Anthony Beaten by Devils, panel from the Altarpiece of the Eucharist
Ort: National Pinacotheca (Pinacoteca Nazionale), Siena.
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Ein groteskes, dämonisches Wesen dominiert die Bildfläche. Es besitzt eine komplexe und beängstigende Erscheinung, mit Hörnern, einem unheimlichen Blick und einer Vielzahl von ausladenden Gliedmaßen, die an Tentakel erinnern. Dieses Wesen scheint die Hauptangreiferrolle zu übernehmen und die zentrale Figur zu überwältigen.
Zusätzlich zu diesem Hauptgegner befinden sich zwei weitere Wesen im Angriff. Ein Tierwesen, das an einen Affen oder ein Hybridwesen erinnert, springt mit Bedrohung auf die zentrale Figur zu. Das zweite Wesen wirkt menschlicher, jedoch mit einem aggressiven Gesichtsausdruck und einer angreifenden Körperhaltung. Beide scheinen eine unbändige Wut und Entschlossenheit auszustrahlen.
Die Landschaft im Hintergrund ist schlicht gehalten, mit sanften Hügeln und spärlicher Vegetation. Diese reduzierte Darstellung lenkt die Aufmerksamkeit direkt auf die dramatische Aktion im Vordergrund. Der Farbton ist gedämpft und erzeugt eine Atmosphäre von Spannung und Bedrohung. Die Farbwahl verstärkt den Eindruck von Dunkelheit und Leiden.
Die Komposition der Szene ist auffällig. Die Figuren sind diagonal angeordnet, was die Dynamik des Angriffs betont. Die zentrale Figur ist in eine defensive Position gezwungen, während die Angreifer sie aus verschiedenen Richtungen belagern. Dies vermittelt ein Gefühl der Hilflosigkeit und Verzweiflung.
Die Darstellung lässt auf einen Kampf zwischen Gut und Böse schließen. Die zentrale Figur könnte eine Personifizierung des Glaubens oder der Tugend darstellen, die von den Mächten der Finsternis angegriffen wird. Die grotesken Wesen symbolisieren dabei möglicherweise Sünde, Versuchung oder die Kräfte der Hölle. Der Kampf kann als Allegorie für den inneren Kampf des Menschen gegen seine eigenen Schwächen und die Versuchungen der Welt interpretiert werden. Die erzwungene Körperhaltung der zentralen Figur, sowie der verzweifelte Blick, lassen auf eine große innere Zerrissenheit schließen.
Die Szene ist nicht nur eine Darstellung eines Angriffs, sondern auch eine Metapher für die Widerstandsfähigkeit des Glaubens angesichts von Widrigkeiten. Die zentrale Figur, trotz der überwältigenden Kräfte, die sie angreifen, scheint nicht aufzugeben.