Portrait of Eva Wtewael (1607-1635) Joachim Wtewael (1566-1638)
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Joachim Wtewael – Portrait of Eva Wtewael (1607-1635)
Ort: Central Museum (Centraal Museum), Utrecht.
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Die Frau beschäftigt sich mit feinen Arbeiten, wie es scheint. In ihren Händen hält sie eine kleine Schachtel, aus der weiße Stoffstücke hervorlugt, und eine kleine Schere. Ein Weidenkorb mit weiteren Stoffstücken steht neben ihr, was auf eine Beschäftigung mit Stickerei, Spitzenklöppeln oder ähnlichen Handarbeiten hindeutet. Diese Tätigkeit war im 17. Jahrhundert oft mit der Tugend und der häuslichen Ordnung einer Frau verbunden.
Im Hintergrund ist ein reich verzierter Truhenschrank oder Schreibtisch zu erkennen, der mit rotem Stoff bezogen ist. Darauf liegt ein Buch oder Schriftrolle, was möglicherweise auf Bildung und intellektuelle Interessen hinweist. Die dunkle, fast theatralische Beleuchtung lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Frau und ihre Hände, die in diesem Kontext als Werkzeuge ihrer Tätigkeit und möglicherweise auch als Symbole für ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten wahrgenommen werden können.
Die Komposition wirkt ruhig und wohlgeordnet. Die sorgfältige Detaildarstellung, insbesondere der Stoffe und der Schmuckstücke, zeugt von einem hohen handwerklichen Können und unterstreicht den Wert des Porträts als Zeugnis einer bestimmten sozialen Schicht und eines bestimmten Zeitgeistes. Es lässt sich vermuten, dass die Dargestellte einer wohlhabenden Familie entstammte und Wert auf Bildung und gesellschaftliche Konventionen gelegt wurde. Die subtile Inszenierung der Szene deutet auf eine bewusste Darstellung des gesellschaftlichen Anstands und der weiblichen Tugenden hin.