Efflorescense Louise Morin
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Louise Morin – Efflorescense
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Der Eindruck ist der einer überwucherten, fast erstickenden Vegetation. Die Pflanzen scheinen sich um den Raum zu kämpfen, ihre Formen sind vereinfacht und abstrahiert, verlieren aber kaum an Präsenz. Die Komposition wirkt dicht und schwer, die einzelnen Elemente verschmelzen zu einem organischen Ganzen.
Es entsteht eine Atmosphäre der Geheimnisvollerheit und des Verborgenen. Der schwarze Hintergrund verstärkt diesen Effekt; er lässt die Pflanzen fast aus dem Nichts hervortreten und verleiht ihnen eine gewisse Unheimlichkeit. Die sparsame Farbpalette trägt zur Intensität der Wahrnehmung bei, lenkt den Blick auf die Formen und ihre wechselseitigen Beziehungen.
Man könnte hier von einer Darstellung des Lebens in seiner unbändigen Kraft sprechen, aber auch von einem Zustand der Verwesung oder des Verfalls. Die Disteln, oft Symbole für Widerstand und Schmerz, deuten eine gewisse Melancholie an. Die gelben Akzente könnten Hoffnung oder zumindest einen Hauch von Licht in die Dunkelheit bringen, doch sie werden von der Gesamtdarstellung fast verschluckt.
Die Abwesenheit einer klaren Perspektive und die flächige Anordnung der Elemente lassen das Werk schwer fassbar erscheinen; es ist weniger eine realistische Darstellung als vielmehr eine impressionistische Annäherung an ein Gefühl, einen Zustand.