Cos 033 Gil Elvgren A Christmas Eve Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – Cos 033 Gil Elvgren A Christmas Eve
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Um sie herum liegen mehrere Geschenke verstreut, in verschiedenen Farben und Größen verpackt. Die Beleuchtung ist dramatisch: ein warmer, goldener Schein erhellt die Frau und ihre unmittelbare Umgebung, während der Hintergrund tiefschwarz bleibt. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das dargestellte Weib. Eine geschmückte Tannennadel mit roten Kugeln deutet auf den weihnächtlichen Anlass hin, wirkt aber eher als dekoratives Element im Dienste der Gesamtkomposition.
Die Komposition selbst ist sorgfältig durchdacht. Die Frau steht leicht seitlich zur Betrachterin/zum Betrachter, wodurch ihre Silhouette betont wird. Ihre Pose ist dynamisch, sie scheint gerade dabei zu sein, ein Geschenk zu entdecken oder sich über eine unerwartete Freude zu freuen.
Subtextuell offenbart das Werk eine interessante Spannung zwischen traditioneller Weihnachtssymbolik und einer stärkeren Betonung der weiblichen Sinnlichkeit. Die Geschenke, die eigentlich Symbole für Großzügigkeit und Gemeinschaft sind, werden hier in den Hintergrund gedrängt und dienen eher als Kulisse für die Darstellung einer attraktiven Frau. Der Fokus liegt weniger auf dem Schenken selbst, sondern vielmehr auf der Rezeption des Geschenks und der damit verbundenen Emotionen – wobei diese Emotionen durch eine gewisse kokette Haltung verstärkt werden. Die Szene evoziert ein Gefühl von Intimität und Exklusivität, als ob die Betrachterin/der Betrachter Zeuge eines privaten Moments wird. Es lässt sich vermuten, dass das Werk in einer Zeit entstanden ist, in der die Darstellung weiblicher Körperlichkeit im öffentlichen Raum eine besondere Rolle spielte, möglicherweise mit dem Ziel, Konsumgüter auf subtile Weise zu bewerben oder ein bestimmtes Idealbild von Weiblichkeit zu propagieren.