pcal ge pad 032301 Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – pcal ge pad 032301
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Die Farbgebung ist auffällig: Ein leuchtendes Gelb dominiert den Hintergrund und bildet einen starken Kontrast zu den dunklen Tönen der Uniform. Dieser Kontrast verstärkt die Präsenz der Frau und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihren Körper. Die Hauttöne sind warm und wirken fast idealisiert, was an die Ästhetik der Nachkriegszeit erinnert, in der weibliche Figuren oft als Sinnbild für Hoffnung und Erholung dargestellt wurden.
Die Anwesenheit des Kalenders im rechten Bildbereich ist bemerkenswert. Der 23. März, Woche 12, Freitag, wird prominent platziert, was die Darstellung in einen konkreten zeitlichen Kontext einbettet. Dies könnte eine Anspielung auf die Zeit der Entstehung sein oder aber auch eine ironische Distanzierung von der dargestellten Situation schaffen. Die trilingualen Angaben (Deutsch, Schwedisch, Französisch) deuten auf eine breitere kulturelle Relevanz hin.
Subtextuell scheint das Werk mit den gesellschaftlichen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu spielen. Die Uniform symbolisiert die militärische Präsenz und Autorität, während die Körperhaltung und das Aussehen der Frau traditionelle Geschlechterrollen in Frage stellen. Es entsteht eine Spannung zwischen Pflichtbewusstsein und Sinnlichkeit, zwischen Krieg und Frieden, die für diese Epoche charakteristisch war. Die Darstellung könnte als Kommentar zur Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Welt gelesen werden, oder aber auch als eine humorvolle Dekonstruktion militärischer Konventionen. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und spielerischer Anmut lässt Raum für vielfältige Interpretationen.