pcal ge pad 022301 Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – pcal ge pad 022301
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Die Farbgebung ist charakteristisch für die Ästhetik der Nachkriegszeit: warme Gelb- und Orangetöne dominieren, kontrastiert mit den dunklen Tönen des Hintergrunds und dem Schwarz ihrer Schuhe. Die Haut wirkt durch die Beleuchtung fast porzellanartig. Der Stil erinnert an Werbegrafiken oder Kalenderbilder dieser Epoche, wobei eine gewisse Sinnlichkeit und Glamour vermittelt werden sollen.
Im rechten Bildbereich befindet sich ein Kalendarium, das den 23. Februar als Freitag ausweist. Die Anwesenheit des Kalenders verleiht dem Werk einen zeitlichen Kontext und suggeriert möglicherweise, dass es sich um eine Illustration für einen bestimmten Zeitraum handelt. Der Text rechts oben liefert zusätzliche Informationen über die Entstehung des Werkes (1948, Öl auf Leinwand) und den Provenienz-Hinweis.
Subtextuell könnte das Bild als Kommentar zur Rolle der Frau in der Nachkriegsgesellschaft interpretiert werden – eine Frau, die nicht nur im häuslichen Bereich aktiv ist, sondern auch einen Beruf ausübt und dabei selbstbestimmt agiert. Die Kameras symbolisieren möglicherweise die Beobachtung und Darstellung von Frauenbildern in den Medien oder die Selbstinszenierung der Frau als Gegenstand der Betrachtung. Die Mischung aus Professionalität (die Kameras) und einer gewissen koketten Haltung erzeugt eine interessante Spannung, die zum Nachdenken anregt. Die vermeintliche Alltäglichkeit des Kalenders unterstreicht die Einbettung dieser Darstellung in den Zeitgeist ihrer Entstehungszeit.