pcal ge pad 021001 Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – pcal ge pad 021001
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Die Farbgebung dominiert die Szene. Ein tiefes, fast schwarzes Braun bildet den Hintergrund, der die Figur hervorhebt und ihr eine gewisse Dramatik verleiht. Die Haut der Frau ist in warmen Gelb- und Beigetönen gehalten, was einen Kontrast zum dunklen Hintergrund schafft und ihre Form betont. Die Lichtführung ist entscheidend; sie modelliert den Körper und erzeugt ein Gefühl von Volumen und Tiefe.
Der Blick der dargestellten Person ist nach oben gerichtet, fast wie in Gebet oder Ekstase versunken. Dieser Ausdruck verleiht dem Bild eine spirituelle Dimension, die über die rein körperliche Darstellung hinausgeht. Es entsteht eine Andeutung einer Sehnsucht oder eines Verlangens, das schwer fassbar bleibt.
Die Komposition ist ungewöhnlich, da sie mit einem Kalenderblatt kombiniert wird. Die Datumsangabe 10./11. Februar und die dazugehörigen Informationen (Geburtstag des Herausgebers, Adressen) bilden einen unerwarteten Kontext zur dargestellten Szene. Diese Gegenüberstellung erzeugt eine Spannung zwischen der zeitlosen Darstellung der weiblichen Figur und der konkreten Zeitlichkeit des Kalenders. Es entsteht ein Kommentar zur Beziehung von Kunst, Kommerzialisierung und dem menschlichen Bedürfnis nach Orientierung in Raum und Zeit. Die Anwesenheit des Kalenders könnte auch als ironische Distanzierung vom dargestellten Inhalt interpretiert werden, eine Art Dekonstruktion der vermeintlichen Erhabenheit des Bildes.
Die Gesamtwirkung ist komplex und vielschichtig. Das Gemälde scheint nicht nur eine Darstellung einer weiblichen Figur zu sein, sondern auch Fragen nach Spiritualität, Schönheit, Zeitlichkeit und dem Verhältnis von Kunst und Alltag aufzuwerfen. Die Kombination aus sinnlicher Darstellung und sachlichem Kontext regt zur Reflexion an und lässt Raum für unterschiedliche Interpretationen.