ma Elvgren Going Up Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – ma Elvgren Going Up
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Die Komposition ist von einer starken Einfachheit geprägt. Die Wand dominiert den Hintergrund in einem warmen Ocker-Ton, der die Figur hervorhebt und eine fast theatralische Atmosphäre schafft. Ein Aufzugsschacht ist angedeutet, mit den entsprechenden Bedienelementen deutlich erkennbar. Diese Elemente suggerieren Bewegung und einen Weg nach oben – ein Aspekt, der durch die Schrift Going Up am unteren Bildrand unterstrichen wird.
Die Darstellung evoziert eine Vielzahl von Interpretationen. Einerseits könnte sie als humorvolle Darstellung des Aufstiegs in die Gesellschaft verstanden werden, möglicherweise im Kontext einer Nachkriegszeit, in der soziale Mobilität und neue Möglichkeiten im Vordergrund standen. Die Frau verkörpert dabei eine gewisse Selbstbewusstheit und Lebensfreude. Andererseits lässt sich auch ein Hauch von Verführung und spielerischer Anspielung erkennen, die typisch für die Ästhetik ihrer Zeit sind. Der Kontrast zwischen der eleganten Kleidung und dem freizügigen Blickwinkel erzeugt eine Spannung, die den Betrachter fesselt.
Die Farbgebung verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Das warme Orange des Hintergrunds steht im Kontrast zu den dunkleren Tönen des Kostüms und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und die Gliedmaßen der Frau. Die roten Akzente – Hut, Handschuhe, Aufzugstaster – fungieren als visuelle Ankerpunkte und verleihen dem Bild eine zusätzliche Dynamik.
Insgesamt entsteht ein Werk, das sowohl unterhaltsam als auch anregend ist. Es vereint Elemente von Humor, Verführung und sozialem Kommentar in einer harmonischen Komposition. Die subtilen Details und die vielschichtige Symbolik laden den Betrachter dazu ein, über die dargestellte Szene und ihre möglichen Bedeutungen nachzudenken.