Rivera (93) Diego Rivera (1886-1957)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Diego Rivera – Rivera (93)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um den Tisch herum sind mehrere Personen angeordnet, deren Gesichter größtenteils im Schatten liegen oder nur schemenhaft erkennbar sind. Sie tragen einfache, schlichte Kleidung, was auf eine gewisse Gleichheit und vielleicht auch einen gemeinsamen sozialen Hintergrund hindeutet. Einige halten Schalen oder Gefäße in ihren Händen, während andere den Tisch umgeben und ihn zu beobachten scheinen. Die Beleuchtung der Szene erfolgt hauptsächlich durch Kerzen, die auf dem Tisch und an anderen Stellen platziert sind; sie werfen lange Schatten und verleihen der Atmosphäre eine gewisse Mystik und Dramatik.
Der dunkle Hintergrund verstärkt das Gefühl von Enge und Konzentration auf die zentrale Szene am Tisch. Die Farbpalette ist gedämpft gehalten, mit einem starken Kontrast zwischen dem leuchtenden Orange des Menora-ähnlichen Objekts und den dunklen Tönen im Rest der Komposition.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung eines Rituals oder einer Zeremonie handeln. Die Anordnung der Personen, die Kerzen und das zentrale Objekt deuten auf eine gemeinschaftliche Handlung hin. Die Dunkelheit und die teilweise verborgenen Gesichter lassen Raum für Interpretationen über die Bedeutung des Ereignisses – ist es ein Fest, eine Trauerfeier, oder vielleicht etwas anderes? Das Menora-artige Symbol könnte religiöse Konnotationen haben, aber seine unkonventionelle Form deutet auch auf eine kritische Auseinandersetzung mit traditionellen Darstellungen hin. Die schlichte Kleidung der Personen und die Betonung des gemeinsamen Raums könnten soziale Aspekte hervorheben – vielleicht eine Darstellung von Solidarität oder Gleichheit in einer bestimmten Gemeinschaft. Die Malerei lädt somit zu einer Reflexion über Rituale, Gemeinschaft und die Bedeutung von Symbolen ein.