Haneton Triptych wings Bernaert Van Orley (1492-1542)
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Bernaert Van Orley – Haneton Triptych wings
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Rechts von dieser Szenerie befindet sich eine weitere Gruppe, bestehend aus Frauen und Mädchen, die sich vor einem sitzenden Mann in einer goldenen Robe versammelt haben. Ein kleiner Vogel, möglicherweise ein Taube, fliegt in dessen Richtung. Die Frauen tragen feine Gewänder und Schmuck, was auf einen höheren gesellschaftlichen Status schließen lässt. Besonders hervorzuheben ist die Frau im Vordergrund, deren Gesichtsausdruck eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Hoffnung ausdrückt. Ihre Hände sind ebenfalls gefaltet, ähnlich wie bei den Männern links, was eine Verbindung zwischen beiden Gruppen suggeriert.
Die Farbgebung der Darstellung ist warm und gedämpft, mit einem deutlichen Kontrast zwischen den dunklen Hintergründen und den hellen Gesichtern und Gewändern. Diese Technik verstärkt die Dramatik der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die dargestellten Personen.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung von Glaubensbekundung und Hingabe zu handeln. Die unterschiedlichen sozialen Schichten, die in den Gruppen vertreten sind, könnten eine symbolische Bedeutung haben, die die Universalität der religiösen Erfahrung unterstreicht. Das Kreuz und die Taube sind offensichtliche christliche Symbole, die die zentrale Thematik des Werkes prägen. Die Anordnung der Figuren und ihre Gesten lassen auf eine hierarchische Ordnung schließen, wobei die zentralen Figuren – der Mann mit dem Kreuz bzw. der sitzende Mann – eine besondere Bedeutung haben. Die subtile Interaktion zwischen den Gruppen, insbesondere durch die Spiegelung der Gebetsgeste, deutet auf eine gemeinsame spirituelle Erfahrung hin. Insgesamt erweckt das Werk einen Eindruck von tiefer Religiosität und sozialer Ordnung innerhalb eines religiösen Kontextes.