Afterglow Karl Nordstrom (1855-1923)
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Karl Nordstrom – Afterglow
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Himmel dominiert den oberen Bereich des Gemäldes und fängt den Moment nach Sonnenuntergang ein – eine Art Nachglühen, das sich in warmen Gelb- und Orangetönen manifestiert. Diese Farbigkeit strahlt nicht gleichmäßig aus, sondern konzentriert sich auf den Gipfel des Berges, wodurch dieser fast theatralisch hervorgehoben wird. Die Lichtstrahlen, die von diesem Punkt ausgehen, erzeugen eine diffuse, fast spirituelle Atmosphäre.
Vor dem Berg erstreckt sich ein weitläufiges Grünland, dessen Oberfläche durch subtile Farbnuancen und leichte Vertiefungen strukturiert ist. Ein schmaler Wasserlauf schlängelt sich durch das Feld und lenkt den Blick in die Tiefe der Landschaft. Die Perspektive ist so gewählt, dass eine gewisse Weite und Unendlichkeit suggeriert wird.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Der Horizont liegt tief, was die monumentale Erscheinung des Berges noch verstärkt. Es fehlen jegliche menschlichen Elemente oder Anzeichen von Zivilisation; die Landschaft erscheint unberührt und wild.
Subtextuell könnte das Werk als eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit interpretiert werden. Das Nachglühen symbolisiert den Moment zwischen Tag und Nacht, ein Übergangszustand, der sowohl Schönheit als auch Melancholie hervorruft. Der Berg selbst steht möglicherweise für Beständigkeit und Ewigkeit, im Gegensatz zur flüchtigen Natur des Lichts. Die Abwesenheit menschlicher Präsenz könnte eine Sehnsucht nach einer verlorenen Harmonie mit der Natur oder eine Kontemplation über die eigene Position in der Welt ausdrücken. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Ehrfurcht und stiller Ergriffenheit angesichts der Naturgewalten.