At the Holstentor Edvard Munch (1863-1944)
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Edvard Munch – At the Holstentor
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Im Vordergrund liegen mehrere Schiffe und Boote vor Anker. Diese sind grob umrissen und wirken fast wie spontane Notizen, die die Atmosphäre des Hafens einfangen sollen. Die Pinselschnitte sind deutlich sichtbar und tragen zu einer gewissen Unruhe und Dynamik bei.
Der im Hintergrund liegende Turm dominiert die Komposition. Er ist in rotbraunen Tönen gemalt und ragt über die Baumkronen hinweg auf. Sein schlanker, spitz zulaufender Aufbau erzeugt einen starken vertikalen Kontrast zu den horizontalen Linien des Wassers und der Schiffe.
Über dem Wasser kreisen einige Vögel, die dem Bild eine zusätzliche Dimension von Bewegung und Leichtigkeit verleihen. Der Himmel ist in einem diffusen Weiß dargestellt und trägt zur allgemeinen Stimmung der Melancholie bei.
Die Darstellung des Wassers mit seinen glitzernden Reflexionen erzeugt ein Gefühl von Tiefe und Weite. Es scheint, als würde der Künstler hier nicht primär an eine realistische Wiedergabe interessiert sein, sondern vielmehr an der Vermittlung eines bestimmten Eindrucks, einer Stimmung.
Der Gesamteindruck ist der einer stillen, fast verlassenen Szene. Die Farbwahl und die lockere Malweise lassen auf ein Gefühl von Vergänglichkeit und Melancholie schließen. Es könnte sich um eine Momentaufnahme handeln, die den Künstler bei der Betrachtung des Hafens getroffen hat und die er nun in spontaner Weise festhalten wollte. Die Abwesenheit von Menschen verstärkt den Eindruck der Isolation und Kontemplation.