Old Trees c.1923-25, Private collection Edvard Munch (1863-1944)
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Edvard Munch – Old Trees c.1923-25, Private collection
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Der Hintergrund ist in sanften Blautönen und Weiß gehalten, was auf Schnee hindeutet. Ein einzelnes, kleines Haus, leuchtend rot mit einem dunklen Dach, ist am linken Bildrand platziert und bildet einen Kontrast zu den dominierenden Farbtönen der Bäume. Es wirkt fast wie ein kleiner Farbtupfer in der überwiegend monochromen Szene.
Die Komposition wirkt ungewöhnlich. Die Bäume sind dicht aneinander gedrängt, wodurch ein Gefühl von Enge und fast melancholischer Schwere entsteht. Die vertikale Ausrichtung der Bäume verstärkt diesen Eindruck und lenkt den Blick nach oben.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht primär die Darstellung der Natur im eigentlichen Sinne verfolgt. Vielmehr scheint es um die Vermittlung einer Stimmung, eines Gefühls zu gehen. Die expressiven Farben, die grobe Pinseltechnik und die ungewöhnliche Komposition deuten auf eine innere Gefühlslage hin, die sich in der Darstellung der äußeren Welt widerspiegelt. Die Einsamkeit des kleinen Hauses könnte eine Sehnsucht nach Geborgenheit symbolisieren, während die dominanten, fast bedrohlich wirkenden Bäume ein Gefühl der Isolation oder des Kampfes gegen Naturgewalten vermitteln.
Die Farbgebung, insbesondere die Verwendung von Rot und Gelb in Verbindung mit dem Blauton der Landschaft, erzeugt eine Spannung, die den Betrachter in den Bann zieht und zum Nachdenken anregt. Es entsteht der Eindruck eines Augenblicks, eingefangen und in Farbe und Form festgehalten, der mehr ist als nur eine Abbildung der Realität.