Gabriel Bonmati – Images dhier, De Gabriel Bonmati
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Gabriel Bonmati – Gabriel Bonmati - Images dhier, De
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Die Frau ist eingebettet in eine Collage aus Papierfragmenten, auf denen Textfragmente zu erkennen sind – scheinbar Reste von gedruckten Materialien, deren Bedeutung im Einzelnen nicht entschlüsselbar ist. Diese Fragmentierung erzeugt ein Gefühl der Vergänglichkeit und des Verfalls, als ob die Realität selbst nur noch in Bruchstücken existiert. Die überlappenden Papierstücke verleihen dem Bild eine räumliche Tiefe und unterstreichen das Konzept der Vielschichtigkeit von Erinnerung und Repräsentation.
Links neben dem Porträt befindet sich ein Stillleben-artiger Anblick: Ein Strauß Gänseblümchen, eine Palette mit Farbtönen und zwei Pinsel. Die Gänseblümchen wirken fast wie ein Symbol für Unschuld oder Vergänglichkeit, während die Palette und die Pinsel direkt auf den künstlerischen Schaffensprozess hinweisen. Sie sind nicht nur Werkzeuge, sondern auch Metaphern für die Transformation der Realität durch die Kunst. Die Farbtuben am unteren Bildrand verstärken diesen Aspekt zusätzlich.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, dominiert von Beige-, Braun- und Goldtönen. Dies trägt zur nostalgischen Atmosphäre bei und erweckt den Eindruck eines verblichenen Fotos oder einer alten Erinnerung. Der Hintergrund wirkt rau und texturiert, was dem Bild eine haptische Qualität verleiht.
Es scheint, als wolle der Künstler die Beziehung zwischen dem Abbild (der Frau) und dem Akt des Schöpfens (dem Malen) erforschen. Die Collage deutet darauf hin, dass das Porträt nicht einfach eine Wiedergabe der Realität ist, sondern vielmehr ein Konstrukt, das aus Fragmenten von Erinnerungen, Texten und künstlerischen Interventionen entsteht. Das Bild mag auch als Reflexion über die Rolle des Künstlers als Interpret und Vermittler der Wirklichkeit verstanden werden – jemand, der die Welt nicht einfach abbildet, sondern sie neu zusammensetzt und ihr eine neue Bedeutung verleiht. Die Präsenz von Blumen könnte zudem für die Vergänglichkeit der Schönheit stehen, ein Thema, das in der Kunstgeschichte immer wieder aufgegriffen wird.