Praying Madonna * Sassoferrato (Giovanni Battista Salvi) (1609-1685)
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Sassoferrato (Workshop) – Praying Madonna
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die Gesichtszüge sind von einer gewissen Melancholie geprägt, die durch subtile Schattierungen im Bereich der Augen und um den Mund erzeugt wird. Es ist kein Ausdruck von Leid oder Verzweiflung, sondern eher eine stille Akzeptanz und innere Ruhe. Die Haut wirkt warm und lebendig, trotz des ernsten Ausdrucks.
Die Gewandung, bestehend aus einem hellen Tuch und einer dunkleren Robe, trägt zur Komposition bei. Das helle Tuch umhüllt den Kopf und die Schultern und lenkt den Blick auf das Gesicht der Frau. Die Faltenwürfe im Stoff sind sorgfältig dargestellt und verleihen dem Gewand eine gewisse Plastizität. Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei warme Erdtöne dominieren.
Der Hintergrund ist in ein goldenes Licht getaucht, was einen Hauch von Transzendenz vermittelt. Es wirkt wie ein Heiligenschein, der die spirituelle Bedeutung der dargestellten Person unterstreicht. Die Malweise deutet auf eine gewisse Detailtreue hin, wobei jedoch die emotionale Wirkung im Vordergrund steht. Die Technik lässt erahnen, dass es sich um eine Werkstattarbeit handeln könnte, da die Ausführung nicht ganz so meisterhaft ist wie bei einem etablierten Künstler.
Subtextuell könnte das Bild als Ausdruck von Hoffnung und Glauben interpretiert werden. Die Frau scheint in einer schwierigen Situation zu sein, aber sie findet Trost und Stärke im Gebet. Es ist eine Darstellung menschlicher Verletzlichkeit und gleichzeitig spiritueller Erhabenheit. Die stille Würde der dargestellten Person lädt den Betrachter zur eigenen Reflexion ein.