Mademoiselle de Clermont en sultane Jean Marc Nattier
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Jean Marc Nattier – Mademoiselle de Clermont en sultane
Ort: Wallace Collection, London.
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Um sie herum versammelt sich ein Haufen von Personen, die eindeutig einen Dienst für sie verrichten. Mehrere dieser Personen sind Menschen afrikanischer Herkunft, gekleidet in orientalisch anmutende Kostüme und Kopfbedeckungen. Eine Frau, die ebenfalls farbige Kleidung trägt, hält ein feines, transparentes Tuch, während ein junger Mann mit einem kleinen Musikinstrument zu sehen ist, möglicherweise einer Trommel oder einem Tambourin. Eine weitere Person, ebenfalls farbiger Hautfarbe, scheint einen Fächer zu halten. Die Anordnung dieser Figuren suggeriert eine Szene des Luxus und der Betreuung.
Die Architektur des Raumes, die mit ihren Säulen und Bögen an orientalische Motive erinnert, verstärkt den Eindruck von Exotik und Verführung. Der Kontrast zwischen der hellen Robe der Frau und den dunkleren Hauttönen ihrer Begleiter wird ebenfalls deutlich.
Die Szene kann als Darstellung einer europäischen Frau in einer verfremdeten, möglicherweise idealisierten Umgebung gelesen werden. Es liegt ein Hauch von Voyeurismus in der Darstellung, da die Betrachter scheinbar Zeuge eines privaten Moments wird. Die Untertöne der Darstellung sind komplex. Einerseits wird hier eine Atmosphäre von Komfort und Privilegien suggeriert, andererseits kann die Darstellung auch als eine Form der exotisierenden Darstellung von Menschen anderer Kulturen interpretiert werden. Die Mischung aus europäischer Eleganz und orientalischen Elementen erzeugt eine Spannung, die die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt. Die Darstellung der Hilfskräfte, die in einem dienenden Kontext präsentiert werden, wirft Fragen nach Machtverhältnissen und Kolonialismus auf, auch wenn die Szene selbst keine direkten politischen Botschaften vermittelt.