Head of a Damned Soul from Dante’s Inferno, (verso) Henry (Fussli Fuseli (1741-1825)
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Henry (Fussli Fuseli – Head of a Damned Soul from Dante’s Inferno, (verso)
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Die Farbgebung trägt maßgeblich zur bedrückenden Atmosphäre bei. Ein dominantes Ocker und Braun, durchzogen von dunklen Tönen, erzeugen einen Eindruck von Verwesung und Verfall. Die Haut erscheint fast gräulich, fleckig und ungesund, was die Vorstellung von Krankheit oder Leiden noch verstärkt.
Das Tuch, das den Kopf bedeckt, wirkt wie eine Last, die den Kopf niederdrückt, oder gar wie ein sudarium, ein Leichentuch, was die Idee des Todes oder einer existentiellen Krise hervorruft. Die unsaubere, fast skizzenhafte Ausführung des Gewebes unterstreicht den Eindruck der Not und des unvollendeten Zustands.
Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich auf das Gesicht, wodurch die Ausdrukspkraft des Gesichtes noch verstärkt wird. Die Schatten sind tief und verschlingen Teile des Gesichts, was die Vorstellung von Verborgenen und Geheimnisvollem verstärkt.
Die Komposition ist schlicht, der Fokus liegt vollständig auf der Darstellung der Emotion des Subjekts. Der Blick des Betrachters wird unweigerlich auf die geschlossenen Augen und den verzerrten Mund gelenkt, wodurch ein unmittelbarer Zugang zu dem tiefen inneren Schmerz und der Hoffnungslosigkeit gewährt wird.
Die Darstellung lässt auf einen Zustand der tiefsten Verzweiflung und inneren Qual schließen. Die Subtexte deuten auf eine spirituelle Notlage hin, möglicherweise eine Qual, die über das bloß Körperliche hinausgeht. Die Arbeit evoziert ein Gefühl von Mitgefühl und Abscheu zugleich, und lässt den Betrachter mit einem unbehaglichen Gefühl zurück.