#44687 Aurelio Arteta (1879-1940)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Aurelio Arteta – #44687
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Hintergrund besteht aus einer städtischen Ansicht, die in gedämpften Grüntönen und Weiß gehalten ist. Die Gebäude wirken monumental und unpersönlich, fast wie Kulissen, die die zentrale Szene umrahmen. Architektonische Details sind vereinfacht dargestellt, was einen Eindruck von Distanzierung und Abstraktion erzeugt. Die Perspektive ist leicht erhöht, wodurch die Frau und das Kind in ihrer Isolation hervorgehoben werden.
Die Farbpalette ist reduziert und dominiert von dunklen Brauntönen und Grünnuancen, akzentuiert durch vereinzelte helle Flecken. Diese Farbwahl verstärkt den melancholischen Charakter des Werkes und trägt zur Atmosphäre der Stille und Besinnlichkeit bei. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken rau, was dem Bild eine gewisse Textur und Lebendigkeit verleiht.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Auseinandersetzung mit Themen wie Mütterlichkeit, Armut und sozialer Isolation zu sein. Die Frau verkörpert möglicherweise das Bild einer einfachen Arbeiterin, die unter schwierigen Bedingungen ihr Kind versorgt. Die städtische Umgebung im Hintergrund könnte als Symbol für die Entfremdung des Einzelnen in der modernen Gesellschaft interpretiert werden. Es entsteht ein Eindruck von stiller Würde und unerschütterlicher Stärke angesichts widriger Umstände. Die Abwesenheit jeglicher weiterer Figuren verstärkt den Fokus auf das Mutter-Kind-Gespann und unterstreicht die Intimität ihrer Beziehung.