#44658 Aurelio Arteta (1879-1940)
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Aurelio Arteta – #44658
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Die Farbgebung ist bemerkenswert: Ein dominantes Beige-Braun bildet den Hintergrund, der an eine raue Wand erinnert. Die Frauen tragen einfache Gewänder – zwei in Weiß, eine in Rot mit weißer Schürze. Diese Farbkombinationen erzeugen einen Kontrast und lenken die Aufmerksamkeit auf die zentrale Thematik der Arbeit und des Leidens. Die Körbe selbst sind in einem warmen Orange-Ton gehalten, was ihnen eine gewisse Bedeutung verleiht; sie scheinen nicht nur Lasten zu tragen, sondern auch etwas Wertvolles oder Notwendiges zu transportieren.
Die Gesichter der Frauen sind wenig detailliert dargestellt, fast maskenhaft. Dies verstärkt den Eindruck von Uniformität und suggeriert, dass es sich um einen Typus handelt, eine Repräsentation einer bestimmten sozialen Gruppe. Die Abwesenheit individueller Merkmale unterstreicht die kollektive Erfahrung, die sie teilen.
Ein weiteres Element ist ein vertikaler, fast säulenförmiger Aufbau im Zentrum des Bildes, der die Frauen optisch voneinander trennt und gleichzeitig eine Art Rahmen für ihre Tätigkeit schafft. Er könnte als Symbol für eine übergeordnete Struktur oder Autorität interpretiert werden, unter der diese Frauen stehen.
Die Malweise ist geprägt von klaren Linien und einer gewissen Vereinfachung der Formen. Es entsteht ein Eindruck von Monumentalität, der die Bedeutung der dargestellten Arbeit hervorheben soll. Die Darstellung wirkt fast wie eine allegorische Szene, in der es nicht um individuelle Schicksale geht, sondern um die universelle Erfahrung von harter Arbeit und sozialer Last. Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur Ausbeutung oder den Bedingungen bestimmter Bevölkerungsgruppen verstanden werden; die Frauen erscheinen gefangen in einer endlosen Schleife des Tragens und Transportierens. Die fehlende Perspektive verstärkt diesen Eindruck der Gefangenschaft.