prendergast flowers in a vase c1917 Maurice Prendergast
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Maurice Prendergast – prendergast flowers in a vase c1917
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Besondere Aufmerksamkeit erregt die Behandlung des Hintergrunds. Dieser besteht aus horizontalen Pinselstrichen in hellen Blautönen, die eine Art diffuser Lichtquelle andeuten und gleichzeitig die Oberfläche, auf der das Arrangement steht, verschwimmen lassen. Die Vase selbst, von dunkleren Tönen gehalten, wirkt durch die umgebende Farbigkeit fast wie ein monolithischer Körper, der den Blick der Betrachtenden an sich zieht.
Die Detailgenauigkeit ist gering; die Blumen sind nicht naturalistisch dargestellt, sondern eher als Farbflächen abstrahiert. Dies erzeugt eine gewisse Distanz zwischen dem Betrachter und dem Motiv. Es scheint, als sei es dem Künstler weniger um die genaue Wiedergabe des Objekts gegangen, sondern vielmehr um die Vermittlung des flüchtigen Eindrucks von Licht, Farbe und Form.
Ein möglicher Subtext könnte in der Vergänglichkeit des Lebens liegen. Die Blumen, oft ein Symbol für Schönheit und Jugend, werden hier in ihrer flüchtigen Existenz hervorgehoben, verstärkt durch die lose, fast zerbrechliche Anordnung. Die Unschärfe des Hintergrunds könnte zudem die Flüchtigkeit der Erinnerung andeuten. Die Bildsprache ist insgesamt eher melancholisch und reflektierend, ohne jedoch in eine eindeutige Stimmung zu kippen. Vielmehr hinterlässt das Werk einen Eindruck von transitorischer Schönheit und stiller Kontemplation.