A Witches’ Sabbath Cornelis Saftleven (1607-1681)
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Cornelis Saftleven – A Witches’ Sabbath
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Ein zentrales Element bildet eine ältere Frau, die auf einem weißen Tier reitet – vermutlich ein Bock. Sie ist gekleidet in eine auffällige Robe und hält einen Stab oder eine Fackel in der Hand, mit der sie das Geschehen zu lenken scheint. Ihr Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten, wirkt aber sowohl triumphierend als auch bösartig. Um sie herum versammeln sich weitere Figuren, die in ihren Gesten und Mimiken ein Gefühl von Ekstase und Verzweiflung ausdrücken.
Der Boden ist mit weiteren grotesken Details besprenkelt: verstreute Kleidungsstücke, eine Art Banner oder Wimpel, sowie einige dunkle, undefinierbare Objekte. Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Braun-, Grau- und Schwarztönen gehalten, was die beklemmende Atmosphäre noch verstärkt.
Die Subtexte dieser Darstellung sind vielschichtig. Es liegt ein starker Anklang an mittelalterliche Hexenprozesse und Aberglauben vor. Die Szene scheint eine allegorische Darstellung des Bösen zu sein, möglicherweise als Manifestation von Sünde oder moralischem Verfall. Der Kontrast zwischen dem Lichtschein von oben und der Dunkelheit der Landschaft könnte auf einen Kampf zwischen Gut und Böse hindeuten.
Die animalischen Elemente in den Figuren deuten auf eine Entgrenzung menschlicher Zivilisation hin, auf ein Rückkehr zu instinktgesteuerten Trieben und einer Auflösung gesellschaftlicher Normen. Die Darstellung ist nicht nur eine Schauplatz des Übernatürlichen, sondern auch eine Reflexion über die dunklen Seiten der menschlichen Natur und die Angst vor dem Unbekannten. Insgesamt erzeugt das Werk einen Eindruck von Schrecken, Verwirrung und moralischer Verdammnis.