montagna1 Bartolomeo (Cincani) Montagna (c.1450-1523)
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Bartolomeo Montagna – montagna1
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Hier sehen wir einen Mann mit langen, dunklen Haaren, die ungepflegt wirken. Auf seinem Kopf thront eine Dornenkrone, deren Stacheln deutlich sichtbar sind und Schmerzen andeuten. Sein Gesichtsausdruck ist von Leiden gezeichnet; ein Hauch von Melancholie und Erschöpfung liegt darin. Die Augen blicken direkt den Betrachter an, was eine unmittelbare Verbindung schafft.
Der Körper des Mannes ist nackt bis zur Brust. Eine Wunde, vermutlich die Bisswunde Judases, zieht sich schräg über seinen Oberkörper. Seine Hände sind gefesselt, die Arme vor der Brust verschränkt, was Gefangenschaft und Hilflosigkeit symbolisiert. Ein Tuch um seine Hüften bietet kaum Bedeckung.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten. Die dunklen Töne verstärken das Gefühl von Trauer und Leid. Das Licht fällt auf das Gesicht und den Oberkörper des Mannes, wodurch diese Bereiche hervorgehoben werden und die Aufmerksamkeit des Betrachters darauf lenken.
Subtextuell scheint es um die Darstellung der menschlichen Seite Jesu zu gehen. Es ist nicht eine heroische oder glorreiche Darstellung, sondern vielmehr ein Porträt eines leidenden Menschen. Die Nacktheit und die Wunde betonen seine Verletzlichkeit und seinen Schmerz. Der direkte Blick in die Augen des Betrachters fordert zur Reflexion über das Leiden und die Opferbereitschaft auf. Es wird eine Atmosphäre der Kontemplation geschaffen, die den Betrachter dazu anregt, sich mit dem Thema Leid und Erlösung auseinanderzusetzen. Die Darstellung verzichtet weitgehend auf theatralische Elemente und konzentriert sich stattdessen auf die reine emotionale Wirkung des Leidens.