Flowers in a vase with grapes and a pomegranate Franz Werner von Tamm (1658-1724)
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Franz Werner von Tamm – Flowers in a vase with grapes and a pomegranate
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Der Blumenstrauß ist dicht bepackt und wirkt fast überwältigend. Die einzelnen Arten sind nicht klar voneinander zu unterscheiden, sondern verschmelzen zu einer organischen Einheit. Die Komposition ist asymmetrisch aufgebaut; die Blüten neigen sich nach links, was dem Bild eine gewisse Dynamik verleiht.
Im Vordergrund liegen zerbrochene Früchte – Granatäpfel und Weintrauben. Die geöffneten Hälften des Granatapfels offenbaren das leuchtend rote Fruchtfleisch, das einen starken Kontrast zu den sanfteren Farben der Blumen bildet. Die verstreuten Weintrauben verstärken den Eindruck von Überfluss und Vergänglichkeit.
Die dunkle Hintergrundfläche lässt die Objekte im Vordergrund stärker hervortreten und betont ihre Materialität. Die Beleuchtung ist dramatisch; einzelne Bereiche werden hell beleuchtet, während andere in Schatten liegen, was eine räumliche Tiefe erzeugt.
Subtextuell könnte das Bild als Vanitas-Darstellung interpretiert werden. Der Reichtum an Blumen und Früchten steht im Kontrast zur Vergänglichkeit des Lebens, symbolisiert durch die zerbrochenen Granatäpfel und Weintrauben. Die Schönheit der Natur wird hier dargestellt, doch gleichzeitig wird ihre flüchtige Existenz betont. Die Komposition suggeriert eine Reflexion über das Vergehen der Zeit und die Unbeständigkeit irdischer Freuden. Es könnte auch als Darstellung von Fruchtbarkeit und Überfluss verstanden werden, wobei die zerbrochenen Früchte einen Hauch von Melancholie hinzufügen.