Still Life With Hunting Trophies And A Young Dog Franz Werner von Tamm (1658-1724)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Franz Werner von Tamm – Still Life With Hunting Trophies And A Young Dog
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts vom Hund befindet sich eine Ansammlung von Wildvögeln – Fasane und vermutlich weitere Arten –, die auf dem Boden liegen. Ihre Federn sind sorgfältig wiedergegeben, wobei der Künstler die Vielfalt der Farben und Muster betont. Die toten Vögel bilden einen direkten Kontrast zum lebendigen Hund und symbolisieren den Erfolg der Jagd, aber auch das Ende des Lebens.
Im Hintergrund, leicht verschwommen in einem dunklen Grün-Blau-Ton, sind Büsche und Bäume angedeutet, die eine natürliche Umgebung suggerieren. Ein Gewehr ist schräg positioniert, dessen Lauf sich durch die Vegetation windet und einen weiteren Hinweis auf die Jagdaktivität gibt. Die Dunkelheit des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf die Figuren im Vordergrund und verstärkt deren Bedeutung.
Die Komposition wirkt sorgfältig inszeniert. Der Hund dient als Ankerpunkt, der den Blick des Betrachters in die Szene leitet und eine Verbindung zwischen dem Jäger (der nicht direkt zu sehen ist) und seiner Beute herstellt. Die Anordnung der toten Vögel erzeugt ein Gefühl von Fülle und Überfluss, was möglicherweise auf Wohlstand und Macht hinweisen könnte.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft, mit einem Fokus auf Brauntöne, Grüntöne und das Weiß des Hundes. Diese Farbwahl trägt zur Schaffung einer harmonischen und stimmungsvollen Atmosphäre bei. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie betont die Konturen der Figuren und erzeugt einen starken Hell-Dunkel-Effekt, der die Szene zusätzlich verstärkt.
Die Darstellung deutet auf eine Wertschätzung für die Natur, aber auch auf die Macht des Menschen über sie hin. Es liegt ein Hauch von Melancholie in der Szene, da das Leben der Vögel abrupt beendet wurde und der Hund nun Zeuge dieses Ereignisses ist. Die Jagd wird hier nicht nur als sportliche Aktivität dargestellt, sondern auch als eine Demonstration von Kontrolle und Dominanz.