img619 Amedeo Modigliani (1884-1920)
Amedeo Modigliani – img619
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Maler: Amedeo Modigliani
Amedeo, ein italienischer Bildhauer, den wir auch als Maler kennen, war einer der ersten italienischen Maler, die von und nach Paris reisten. Er war befreundet mit Matisse, Conto, Apollinaire, Picasso. Er war als Held der Pariser Bohème bekannt. Doch trotz all dem wurde er nicht verstanden. Seine Freunde in Paris warfen Modigliani oft vor, er sei zu sehr dem Akademismus, dem traditionellen Geist des italienischen Museums verhaftet. Sein Selbstbildnis ist in der üblichen Manier des Malers gemalt - der Kopf sieht eher wie ein längliches Ei aus, der Hals wie ein Zylinder.
Beschreibung des Gemäldes "Selbstporträt" von Amedeo Modigliani
Amedeo, ein italienischer Bildhauer, den wir auch als Maler kennen, war einer der ersten italienischen Maler, die von und nach Paris reisten. Er war befreundet mit Matisse, Conto, Apollinaire, Picasso. Er war als Held der Pariser Bohème bekannt. Doch trotz all dem wurde er nicht verstanden. Seine Freunde in Paris warfen Modigliani oft vor, er sei zu sehr dem Akademismus, dem traditionellen Geist des italienischen Museums verhaftet.
Sein Selbstbildnis ist in der üblichen Manier des Malers gemalt - der Kopf sieht eher wie ein längliches Ei aus, der Hals wie ein Zylinder. Die Augen sind eher mandelförmig und unterscheiden sich stark von denen des echten Amadeo. Die Silhouette ist in der Tradition Modiglianis stark gestreckt, was die vertikale Größe der Leinwand noch unterstreicht. Die Proportionen des Gemäldes sind alles andere als klassisch. Dennoch ist es dem Künstler gelungen, seine Gelassenheit, seine Entschlossenheit zu vermitteln. Der Maler hat alle richtigen Linien so genau wie möglich gemalt. Die Konturen werden nicht verwischt. Der hintere Hintergrund harmoniert perfekt mit der Figur des Autors selbst. In allen abgerundeten Ecken zeigte der Künstler seine besonderen stilistischen Symbole, die ihm den emotionalen Gehalt der Natur offenbarten. Er wollte Aufrichtigkeit, ein Gefühl der Unmittelbarkeit auf der Leinwand.
Modiglianis Porträts haben immer eine anmutige Silhouette, dem Maler gelingt es perfekt, Farbübergänge und Emotionen darzustellen. Die Leinwand scheint die ganze Welt der abgebildeten Person zu zeigen.
"Das Porträt ist in Öl auf Leinwand und misst 64,5 x 100 Zentimeter.
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Der Hintergrund ist reduziert und abstrahiert – ein monochromer, graulich-bräunlicher Farbton, der die Figur hervorhebt. Die Form der Figur selbst wirkt geometrisch und vereinfacht, die Konturen sind klar und fast kantig. Dies verleiht der Darstellung eine gewisse Strenge und distanzierte Beobachtung.
Die Farbgebung ist dominant von erdigen Tönen – Braun, Rot und Graublauen – mit vereinzelten Farbtupfern auf der Palette, die auf die künstlerische Tätigkeit hinweisen. Diese Farbwahl erzeugt eine gedämpfte, melancholische Stimmung.
Die Komposition ist statisch, die Figur dominiert den Bildraum. Die Position der Palette, die fast als eigenständiges Objekt wirkt, lenkt den Blick des Betrachters und unterstreicht die Bedeutung des Schaffensprozesses. Es entsteht der Eindruck einer introspektiven Szene, die nicht auf eine emotionale Darstellung abzielt, sondern eher auf die Präsentation eines Künstlers in seinem Element, in der Schwebe zwischen Beobachtung und Schöpfung. Die Darstellung wirkt weniger wie ein Porträt, sondern eher wie eine Studie über die Künstlertätigkeit selbst, ein Moment der Konzentration und inneren Arbeit. Die subtile Melancholie in der Pose und dem Blick der Figur könnte auf die Herausforderungen und die Einsamkeit des künstlerischen Lebens hindeuten.