Madonna and Child * Simone Cantarini (1612-1648)
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Simone Cantarini (Circle of) – Madonna and Child
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Das Kind auf ihrem Schoß scheint sich ihr zugewandt zu haben, seine Hand greift nach einem floralen Element in der Nähe. Seine Körperhaltung wirkt lebendig und dynamisch im Kontrast zur stillen Haltung der Frau. Die Darstellung des Kindes ist idealisiert, mit einer glatten Haut und einer kindlichen Fülle.
Der Hintergrund ist architektonisch strukturiert; Säulen und eine Wand sind angedeutet, doch die Details sind verschwommen und in einem diffusen Licht gebadet. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren im Vordergrund. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Tönen mit vereinzelten Akzenten von Rosa und Blau.
Die Beschaffenheit der Malerei selbst trägt zur Interpretation bei. Der Zustand des Gemäldes – die sichtbaren Abplatzungen und Verwitterungsspuren – verleihen dem Werk eine Patina der Zeit. Diese Zerstörung wirkt fast wie ein Spiegelbild der Vergänglichkeit, kontrastiert mit der ewigen Bedeutung der dargestellten Szene. Es entsteht ein Gefühl von Kontinuität und spiritueller Tiefe, das über die bloße Darstellung hinausgeht. Die Abnutzung des Materials könnte auch als Metapher für die Lasten und Leiden interpretiert werden, die mit der mütterlichen Rolle verbunden sind.
Es liegt eine gewisse Intimität in der Komposition vor, obwohl die Figuren distanziert wirken. Die Nähe zwischen Mutter und Kind ist spürbar, doch gleichzeitig wird eine gewisse emotionale Distanz vermittelt. Die Gesamtwirkung des Werkes ist von einer stillen Kontemplation und einem Hauch von Melancholie geprägt.