Une plaisanterie (Arnaute fumant au nez d un chien/Un lévrier qui n aime pas le tabac) Jean-Léon Gérôme (1824-1904)
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Jean-Léon Gérôme – Une plaisanterie (Arnaute fumant au nez d un chien/Un lévrier qui n aime pas le tabac)
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Ein informatives Bild.
Jérôme war ein erfolgreicher Künstler, und im Eremitage befinden sich viele seiner Werke. Aber jetzt, wo diese Zeit für uns zur Kunstgeschichte geworden ist, erkennen wir, wie weit er von seiner Zeit zurückblieb. Man muss nur bedenken, dass er fast 15 Jahre länger als Van Gogh lebte, 4 Jahre länger als Toulouse-Lautrec, nur 10 Jahre älter als Degas und 8 Jahre älter als Édouard Monet. Es ist unglaublich, aber Henri Murger veröffentlichte seine Szenen aus dem Bohème-Leben, als Jérôme 27 Jahre alt war.
Delacroix wirkt moderner, obwohl er ein Vierteljahrhundert älter ist.
Aber am Ende seines Lebens hat sich Jérôme umstrukturiert und fast alle modernen Techniken gelernt http://gallerix.ru/storeroom/1691523208/N/1331914588/
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Im Vordergrund sitzt eine Person in traditioneller Kleidung, erkennbar an der weißen Tunika, dem roten Mantel und dem Kopfbedeckung, die an eine turbanähnliche Form erinnert. Sie hält eine Pfeife in der Hand und scheint gerade dabei zu sein, sie anzuzünden. Der Blick der Person ist auf einen schlanken, hellbraunen Windhund gerichtet, der unmittelbar vor ihr auf einer gepolsterten Sitzfläche liegt. Der Hund scheint die Situation mit offensichtlichem Unmut zu betrachten, sein Maul ist weit geöffnet, und die Ohren sind nach hinten angelegt – eine deutliche Darstellung von Ablehnung oder Unbehagen.
Ein kleiner Tisch, ebenfalls mit orientalisch anmutenden Verzierungen, steht neben der Sitzfläche. Er beherbergt eine Sammlung von Metallgefäßen, die die Szene zusätzlich beleben.
Die Komposition ist ruhig und ausgewogen, wobei die Farben eine wichtige Rolle spielen. Die kühlen Blautöne der Kacheln werden durch die warmen Rottöne der Kleidung und die natürlichen Brauntöne des Hundes kontrastiert.
Ein möglicher Subtext der Darstellung liegt in der humorvollen, vielleicht auch satirischen Darstellung des kulturellen Kontakts. Die Pfeife, ein Zeichen westlicher oder europäischer Kultur, wird dem Hund, der als Symbol für Eleganz und Adel gilt, angeboten, was zu dessen missbilligendem Ausdruck führt. Hier scheint eine spielerische Infragestellung von Konventionen und Geschmäckern angedeutet zu werden. Es entsteht ein Eindruck von einer leichtfüßigen Beobachtung kultureller Unterschiede und der komischen Wirkung, die daraus entstehen kann. Die Szene vermittelt eine Atmosphäre von entspannter Beobachtung, die eine humorvolle Auseinandersetzung mit fremden Kulturen andeutet, ohne diese zu verurteilen.