#21312 Lovis Corinth (1858-1925)
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Lovis Corinth – #21312
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Die Komposition ist dynamisch und wirkt fast chaotisch. Die Figuren sind in Bewegung dargestellt, ihre Körper teilweise nur angedeutet, was dem Geschehen eine gewisse Unmittelbarkeit und Energie verleiht. Die groben Pinselstriche und die lockere Malweise verstärken diesen Eindruck zusätzlich.
Ein Fenster im Hintergrund lässt Tageslicht herein, doch es wird von den dunklen Wänden und der allgemeinen Atmosphäre des Raumes fast absorbiert. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen der hellen Außenwelt und der düsteren, geschäftigen Arbeitsumgebung.
Es fällt auf, dass die Gesichter der Arbeiter kaum erkennbar sind. Sie erscheinen als Teil der Arbeit, als Instrumente, die sich der Aufgabe widmen. Dies lässt vermuten, dass die Arbeit selbst im Vordergrund steht und die Individualität der Arbeiter in den Hintergrund tritt.
Die Darstellung der rohen Fleischstücke und der damit verbundenen Tätigkeit erzeugt eine gewisse Spannung und möglicherweise auch ein Gefühl von Ekel oder Abscheu. Gleichzeitig kann man aber auch die Handwerkskunst und die körperliche Anstrengung, die mit der Arbeit verbunden sind, wahrnehmen.
Unterhalb der Oberfläche der Darstellung mag sich eine Reflexion über die menschliche Existenz und die Notwendigkeit der Arbeit verbergen. Die Metapher des Schlachten und der Verarbeitung könnte auf die Vergänglichkeit des Lebens und die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit verweisen. Die Darstellung ist weder verurteilend noch glorifizierend, sondern präsentiert die Realität der Arbeit mit einer gewissen nüchternen Ehrlichkeit.