Elisha In The Chamber On The Wall William Blake
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William Blake – Elisha In The Chamber On The Wall
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DIE GEFAHRLICHE TÜRE
Der Pavillon, der an eine riesige Kirche erinnerte, schien hier zu enden, die Verkaufsreihen endeten, und man stand unter der Kuppel, als befände man sich im Altarraum. Das sowjetische Reich – ein Bild eines religiösen Staates ohne Gott, aber wie konnte es sein, dass kein Gott war? Und da entstanden und vermehrten sich krumme und verdrehte Sowjetkulturen, und der Mann, der dieses kosmische Pavillon schon oft besucht hatte, bemerkte zum ersten Mal, dass er strukturell an eine Kirche modelliert war.
Massive, schwere Türen führten in verschiedene Innenräume, aber der Mann wusste nicht, wohin er sollte, er stand da und schrieb SMS, wartend. Eine der Türen öffnete sich, und ein Freund sprang heraus und winkte – Komm her, komm her.
Sie begrüßten sich.
Eine staubige, halbdunkle Treppe führte zwischen den Trümmern von Dekorationen – so schien es zumindest zu sein; alte, aus Sperrholz gefertigte Modelle zerfielen bei der Berührung, Feuerlöscher ragten aus roten Nischen, und es roch unangenehm – nach abgestandenem Holzleim, einem verbrauchten Stoff. Einige Leute – manche in Polizeiformen – saßen an kleinen Tischen mit Plastikoberflächen und tranken Kaffee und rauchten.
Willst du einen Kaffee?
Nein danke.
Eine neue Tür – und neue Menschen, die hin – und hergingen, sich unterhielten, irgendwohin verschwanden, Taschen trugen, Treppen hochgingen...
Ein bisschen Trubel, oder?
Aber wie erwartet. Es sind Filmaufnahmen.
Alles verlagerte sich ein wenig zur Seite, stieg nach oben, und diese übermäßige Bewegung schien jeder Bedeutung des Seins, der menschlichen Einheit und Tiefe zu widersprechen; ein spezielles Gerät machte Klickgeräusche, Lampen blitzten, die Kamera lief, und Schauspieler führten etwas auf, und wieder kamen Leute in Polizeiformen mit Maschinenpistolen herein, gingen hinaus, setzten sich an Tische, tranken Kaffee... Ein Pizzabote in einer bunten Jacke stieß unbeholfen hinzu, ohne zu wissen, wo er seine Ware unterbringen sollte...
Sie stiegen eine steile Treppe hinauf und kamen in einen quadratischen Raum, in dem ein Sofa eng mit Leder bezogen war, und die Geräte – Computer usw. – waren nicht eingeschaltet.
Die Decke war mit etwas Glänzendem bedeckt, das wie flüchtiges Silberfolie aussah.
Eine weitere Tür – und dahinter ein langer, sehr langer Korridor, der in der Mitte knickartig nach rechts abbiegte.
Na? Gehst du?
Ich weiß nicht.
Denk daran: es ist gefährlich.
Hast du dich also noch nicht entschieden?
Ja, nein.
Er ging hinein. Etwas fühlte sich weich unter seinen Füßen an, und leise Geräusche schwebten umher, wie zarte Sonnenflecken.
Nach einer Kurve stieß er fast sofort eine Tür auf, und die Sonne schien genauso, und das Mai-Grün sah schon ganz nach reifem, sommerlichem aus – im Grunde dasselbe Leben, aber dreißig Jahre zurück in der Zeit.
Ich bin hier zehn, dachte er und umging den massiven Pavillon, der keine Anzeichen von Verwitterung zeigte, wissend, wie und wohin er gehen musste – um einen lebenden Vater zu sehen, eine junge Mutter, um sich selbst zu sehen: ein Kind, dem es so wichtig war, zu erzählen, wie man sein Leben richtig, vernünftig, zweckmäßig aufbaut – sein Leben, das so gescheitert ist...
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Im Zentrum des Bildes befindet sich eine Nische, die in die Wand eingelassen ist. Diese Nische ist selbst wieder in eine kleinere Struktur eingefasst, die an einen Tempel oder eine Art Heiligtum erinnert. In dieser Nische stehen zwei Figuren. Die linke Figur ist weiblich, schlank und trägt ein langes Gewand. Sie scheint in einer Haltung der Kontemplation oder des Wartens zu stehen. Die rechte Figur ist männlich und scheint eine Art Opferaltar zu betrachten. Über diesen beiden Figuren befindet sich ein leuchtender Kreis, der als Symbol für göttliche Energie oder Erleuchtung interpretiert werden könnte.
Die Komposition des Bildes ist äußerst formal und reduziert. Die strengen Linien und die fehlende Dekoration lenken die Aufmerksamkeit auf die Figuren und die zentrale Nische. Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck von Stille und Erhabenheit.
Subtextuell deutet das Werk auf eine Auseinandersetzung mit spirituellen Themen hin. Die Nische im Wand könnte als Symbol für den Übergang von der äußeren Welt in eine innere, spirituelle Sphäre interpretiert werden. Die beiden Figuren könnten allegorische Darstellungen von weiblicher Intuition und männlicher Vernunft sein, die in einer harmonischen Beziehung zueinander stehen. Der leuchtende Kreis über ihnen könnte als Zeichen der göttlichen Einheit oder der Erleuchtung gedeutet werden.
Das Bild wirkt insgesamt wie ein stilles, meditaives Werk, das den Betrachter dazu einlädt, über die großen Fragen des Lebens nachzudenken. Die geheimnisvolle Atmosphäre und die symbolische Bildsprache regen die Fantasie an und lassen Raum für vielfältige Interpretationen.