nature #215 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #215
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Die Farbgebung dominiert in warmen Brauntönen und Gelbtönen, die eine Atmosphäre der Dämmerung oder des Herbstes erzeugen. Das Licht scheint gedämpft durch das Blätterdach zu fallen, wodurch ein diffuses, fast melancholisches Ambiente entsteht. Die Bäume ragen dicht aneinander, ihre Stämme verschmelzen in einem komplexen Netzwerk aus Linien und Schatten. Einzelne Äste strecken sich diagonal über die Komposition und lenken den Blick tiefer in das Dickicht.
Die Malweise ist von einer gewissen Spontaneität geprägt. Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Darstellung bei. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, als ob der Moment eingefangen wurde, in dem sich die Natur entfaltet.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über den Menschen im Verhältnis zur Natur sein. Der Biber, als Symbol für Fleiß und Anpassungsfähigkeit, steht hier inmitten einer unberührten Wildnis. Es liegt ein Hauch von Kontrast in der Luft: Die Zivilisation scheint weit entfernt, während die rohe Kraft der Natur unmittelbar erfahrbar wird. Die Darstellung könnte auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema des Verfalls und der Vergänglichkeit sein, angedeutet durch das Laub auf dem Boden und die gedämpfte Lichtstimmung. Es ist ein Bild, das zum Innehalten und Nachdenken anregt, über unsere Rolle in der Welt und die Schönheit der natürlichen Umgebung.