nature #190 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #190
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Die Farbgebung dominiert durch erdige Töne – Brauntöne, Ocker und Grautöne – welche die natürliche Umgebung der Tiere suggerieren und eine Atmosphäre von Wildheit und Natürlichkeit erzeugen. Die Beleuchtung scheint diffus und weich, was die Textur des Fells betont und den Eindruck einer realistischen Darstellung verstärkt.
Besonders auffällig ist die Darstellung der Gesichtszüge. Die Schnauzen sind detailliert wiedergegeben, mit sichtbaren Borsten und feinen Linien, die die Hautstruktur andeuten. Die Augen wirken wachsam und intelligent, während das offene Maul des vordergrundigen Schweins einen Eindruck von Kraft und möglicherweise auch Aggression vermittelt. Der Künstler hat hier eine dynamische Komposition gewählt; die unterschiedlichen Blickrichtungen der Tiere erzeugen ein Gefühl von Bewegung und Lebendigkeit.
Subtextuell könnte dieses Werk als Auseinandersetzung mit der Urkraft der Natur interpretiert werden. Die Wildschweine stehen symbolisch für ungezähmte Instinkte, Überlebenswillen und die rohe Schönheit des Tierreichs. Die Konzentration auf die Köpfe der Tiere lenkt den Blick auf ihre Intelligenz und Sensibilität, wodurch eine unerwartete Nähe zwischen Mensch und Tier entsteht. Die leicht verschwommene Darstellung des Hintergrundes verstärkt den Eindruck, dass es hier um das Wesentliche geht: die unmittelbare Begegnung mit dem Wilden. Es könnte auch als Reflexion über die Dualität von Stärke und Verletzlichkeit verstanden werden – die Wildschweine sind zwar kraftvoll, aber auch verwundbar in ihrer natürlichen Umgebung.