nature #118 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #118
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Die Farbgebung ist gedämpft und monochrom gehalten; überwiegend dominieren Grautöne, Weiß und Braun. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt das Gefühl von Kälte und Isolation. Der Schnee wirkt fast wie eine flüssige Masse, die durch weiche Pinselstriche und subtile Farbübergänge dargestellt wird. Die Äste des Baumes im oberen Bildbereich sind mit einer Art frostigen Belag überzogen, der an Eis oder Reif erinnert. Diese Struktur erzeugt ein komplexes Netz aus Linien, das den Blick des Betrachters in die Tiefe zieht.
Hier weisen sich deutliche Spuren von Bewegung und Lebendigkeit aus – der Hase ist nicht statisch dargestellt, sondern scheint in Erwartung zu sein, möglicherweise aufgeschreckt oder auf der Suche nach Nahrung. Die Darstellung vermittelt eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation, aber auch ein Gefühl von Anspannung und potentieller Gefahr. Die Einsamkeit des Hasen in dieser weitläufigen, verschneiten Landschaft könnte als Metapher für die menschliche Existenz interpretiert werden – ein kleines Individuum inmitten einer überwältigenden Natur.
Die Komposition ist auf eine gewisse Balance bedacht; der Hase dient als Ankerpunkt im Vordergrund, während die Baumwipfel und der dunkle Hintergrund das Bild ausgleichen. Es entsteht ein Eindruck von Weite und Tiefe, der den Betrachter in die winterliche Szene hineinzieht. Die subtile Beleuchtung lässt vermuten, dass es sich um eine Dämmerung oder Morgendämmerung handelt, was die mystische Stimmung des Werkes noch verstärkt.