Nature #85 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – Nature #85
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Das Nashorn selbst wirkt verloren in dieser Vegetation, fast so als ob es sich verstecken möchte. Seine dunkle Silhouette kontrastiert stark mit dem helleren Hintergrund aus Gras und Büschen. Die Darstellung des Tieres ist realistisch, aber gleichzeitig auch idealisiert; die Muskeln sind betont, die Haltung kraftvoll.
Im oberen rechten Bildbereich sind mehrere Vögel angedeutet, die in der Luft zu schweben scheinen. Sie bilden einen Kontrapunkt zum massiven Nashorn und verleihen der Szene eine gewisse Dynamik. Ihre Anwesenheit könnte als Symbol für Freiheit oder Beobachtung interpretiert werden.
Die Komposition ist so angelegt, dass das Auge des Betrachters zunächst auf das Nashorn gelenkt wird, bevor es sich über die Details der Landschaft verteilt. Die üppige Vegetation erzeugt ein Gefühl von Wildheit und Unberührtheit. Ein schmaler Wasserlauf schlängelt sich durch die Szene und verstärkt den Eindruck einer natürlichen Umgebung.
Subtextuell könnte dieses Werk als eine Reflexion über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur verstanden werden. Das Nashorn, als Symbol für Stärke und Wildheit, scheint in seiner natürlichen Umgebung gefangen oder bedroht zu sein. Die Vögel könnten die Distanz des Beobachters symbolisieren, der die Szene aus sicherer Entfernung betrachtet. Es liegt eine melancholische Stimmung vor, die von der Vergänglichkeit der Natur und dem möglichen Verlust ihrer Unberührtheit zeugt. Die Farbgebung verstärkt diesen Eindruck zusätzlich, indem sie eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugt.