Tressoor #377 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – Tressoor #377
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Die Vögel liegen nicht in einer harmonischen Anordnung, sondern wirken eher achtlos übereinander geworfen, einige mit dem Kopf hängend oder in ungewöhnlichen Winkeln. Diese Komposition erzeugt ein Gefühl von Unruhe und vielleicht auch von Verlust. Die Nähe der Tiere zueinander verstärkt den Eindruck des Zusammengehörigkeitsgefühls, aber gleichzeitig auch die Tragik ihrer Situation. Es entsteht eine Atmosphäre, die sowohl Faszination als auch Beklommenheit hervorrufen kann.
Die Schrift über dem Bildfeld trägt zur Vielschichtigkeit der Interpretation bei. Die niederländische Textpassage – deren genaue Bedeutung hier nicht im Detail erläutert werden soll – scheint einen Kommentar zu der dargestellten Szene abzugeben, möglicherweise eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens oder die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Sie verleiht dem Bild eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und fordert den Betrachter auf, über die reine Darstellung hinauszublicken.
Die Beleuchtung ist dramatisch: Ein einzelner Lichtpunkt scheint von oben zu fallen und die Vögel hervorzuheben, während der Rest des Hintergrunds in tiefem Schatten liegt. Dies lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf die dargestellten Tiere und verstärkt ihre Präsenz. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Momentaufnahme aus dem Leben, eingefangen mit einer schonungslosen Ehrlichkeit und einem Hauch von Melancholie. Es ist ein Bild, das zum Nachdenken anregt und den Betrachter dazu auffordert, seine eigene Beziehung zur Natur und zum Tod zu reflektieren.