nature #169 Rien Poortvliet (1932-1995)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rien Poortvliet – nature #169
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund liegt ein dichter Waldboden, bedeckt mit Laub und Ästen, der die Textur des Bildes verstärkt. Die Lichtführung ist bemerkenswert: Ein sanftes, diffuses Licht dringt von oben in das Dickicht, wodurch einzelne Bereiche hervorgehoben werden, während andere im Schatten zurückbleiben. Dieser Kontrast erzeugt eine räumliche Tiefe und lenkt den Blick auf die zentrale Figur – ein Tier, vermutlich ein Reh oder Hirsch –, welches sich inmitten der Bäume befindet. Es ist nur schematisch angedeutet, fast verschmilzt mit seiner Umgebung, was seine Verwundbarkeit und Integration in die Natur unterstreicht.
Die Komposition wirkt bewusst ungestellte, als wäre es eine flüchtige Momentaufnahme aus dem Leben des Waldes. Die fehlende menschliche Präsenz verstärkt den Eindruck von Wildheit und Unberührtheit. Es entsteht ein Gefühl der Kontemplation, eine Einladung, in die Stille und das Geheimnis dieser Landschaft einzutauchen.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Vergänglichkeit der Natur interpretiert werden – die warmen Farben deuten auf den Verfall des Herbstes hin, während das Tier, als Symbol für Wildheit und Freiheit, im Angesicht dieser Veränderung dargestellt wird. Die Dunkelheit, die in den Schatten lauert, könnte auch eine Andeutung von Gefahr oder Bedrohung sein, die stets Teil der natürlichen Ordnung ist. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Melancholie und Ehrfurcht vor der Macht und Schönheit der Natur.