Nature #13 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – Nature #13
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Vor allem die Farbigkeit ist bemerkenswert: Dominieren doch warme, goldbraune und ockerfarbene Töne die Darstellung, die den Eindruck von welkenden Blättern und trockener Vegetation vermitteln. Diese warmen Farbtöne stehen im Kontrast zu den kälteren, graubraunen Tönen, die die gefrorenen Bereiche und die Baumstämme charakterisieren. Das Licht, welches von oben fällt, durchdringt das Blätterdach nicht vollständig, sondern erzeugt eine diffuse, fast mystische Atmosphäre.
Zwei Tiere fallen sofort ins Auge: ein Fuchsbild, das sich im oberen Bildbereich scheinbar unbemerkt durch das Unterholz bewegt, und ein Hühnerbild, das am Bachufer steht und scheinbar nach Futter sucht. Die Platzierung dieser Tiere, sowie die Art und Weise, wie sie dargestellt sind – subtil und fast unscharf – deuten auf eine beobachtende, dokumentarische Absicht hin.
Man könnte die Szene als eine Darstellung des natürlichen Lebenszyklus interpretieren, in der die Vergänglichkeit des Herbstes und der Übergang zum Winter im Vordergrund stehen. Die Tiere symbolisieren dabei die Anpassungsfähigkeit des Lebens an die wechselnden Bedingungen der Natur. Die Komposition, die auf eine klare Fokussierung verzichtet und stattdessen ein fragmentiertes, impressionistisches Bild bietet, verstärkt den Eindruck von der Unmittelbarkeit der Natur und ihrer unberechenbaren Schönheit. Es entsteht eine Stimmung der Stille und Kontemplation, in der die Betrachtenden dazu eingeladen werden, die subtilen Details und die verborgenen Kräfte der Natur zu entdecken.